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Fortpflanzung

In Schweizer Gewässern laichen die meisten Egli-Populationen von März bis Mai. In zwei bis zehn Metern Tiefe legen die Weibchen bis zu zwei Meter lange Laichbänder ab. Sie werden in der Regel von mehreren Männchen befruchtet. Diesem kurzen Akt gehen noch wenig erforschte Balzrituale und leidenschaftliche Jagden voraus. Damit die bis zu 300000 Eier nicht im weichen Seegrund versinken und zuverlässig mit Sauerstoff versorgt sind, werden die elastischen, aber nicht klebrigen Laichbänder um Wasserpflanzen oder versunkene Äste und Bäume gewickelt.

Im Bodensee gibt es eine lange Tradition, dass man die Egli mit versenkten Tannenbäumen und -ästen (Reiser) bei ihrer Vermehrung unterstützt. Ideal für die Entwicklung der Larven sind etwa 12 bis 18 Grad. Nach 120 bis 180 Tagesgraden (Tage x Temperatur in Grad Celsius), also in der Regel nach 10 bis 20 Tagen, schlüpfen die Larven. Einige Tage leben sie von ihrem Dottersack, dann sind sie stark genug, um die anstrengende und gefährliche erste Expedition zur Wasseroberfläche zu wagen. Sie versuchen die Grenzschicht zwischen Wasser und Atmosphäre zu durchdringen, was nicht immer gelingt, und schlucken Luft, um damit ihre Schwimmblase zu füllen. Nur wenn das gelingt, können sie „wie ein Fisch im Wasser“ schwimmen und sich erfolgreich weiterentwickeln.

Die Egli-Larven und -Jungfische leben in grossen, dichten Schwärmen, die Abertausende von Individuen umfassen können. In diesem Stadium wachsen die Fische ziemlich einheitlich. Doch schon bald zeigen sich Unterschiede in Grösse und Vitalität. Es ist nicht unüblich, dass raschwüchsige Egli ihre kleineren Geschwister fressen und dadurch noch schneller wachsen.

Bestandesdynamik und Laichbiologie des Flussbarsches im Zürichsee
http://www.psteinmann.net/bio_egli.html#laichverhalten

Eglibaum-Projekt Thunersee
http://highland-fishing.ch/wp-content/uploads/2017/02/Vademecum_Eglibaumprojekt_HP.pdf