Aktuelles

(in umgekehrter chronologischer Reihenfolge)

August 2021 - VIDEOSERIE «DOUBS VIVANT»: VIDEO #4: Die Tierarten am Doubs

Erfahren Sie mehr über die Überlebensstrategien der verschiedenen Arten, die im Fluss und in seiner Umgebung vorkommen. Im vierten Video erzählen wir von den Wundern des Doubs, von Fischen, Amphibien und Vögeln, von bedrohten oder ausgestorbenen Arten. Fischereiaufseher Patrice Malavaux nimmt uns zudem mit in die faszinierende, unbemerkte Welt der Wirbellosen.

 

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MAI 2021 - VIDEOSERIE «DOUBS VIVANT»: VIDEO #3: LANDWIRTSCHAFTLICHE AUSWIRKUNGEN AUF DEN DOUBS

Im dritten Video unserer Videoserie gehen wir den landwirtschaftlichen Auswirkungen im Doubs auf den Grund. Welche Folgen haben landwirtschaftliche Pestizide oder Düngerüberschüsse, welche Lösungen bietet die extensive Bewirtschaftung an?

Pro Natura, der Schweizerische Fischereiverband und der WWF Schweiz unterstützen das 2x JA, um der Verschmutzung unserer Umwelt durch giftige Pestizide, dem übermässigen Einsatz von Antibiotika und der Überdüngung ein Ende zu setzen. Alle Flüsse, auch der Doubs, werden davon profitieren!

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April 2021 - Videoserie «Doubs vivant»: Video #2: Mikroverunreinigungen – wo liegt das Problem?

Im zweiten Video unserer Videoserie gehen wir den Mikroverunreinigungen im Doubs auf den Grund. Welche Auswirkungen haben die Rückstände aus Waschmittel, Sonnencrèmes und Co.? Warum ist dieser Cocktail aus Fremdteilchen nicht nur für den Roi du Doubs, sondern für noch ganz viele andere Lebewesen am Doubs gefährlich? 

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März 2021 - Dringende Notwendigkeit zur Wiederherstellung der freien Fischwanderung!

Das Merkblatt zur Wasserkraftnutzung des kantonalen Richtplans Jura wurde vom Bund teilweise genehmigt (siehe link: https://www.jura.ch/CHA/SIC/Centre-medias/Communiques-2021/Une-decision-attendue-qui-permet-au-canton-d-agir-en-faveur-du-Doubs-sur-les-seuils-de-Bellefontaine-et-Moulin-du-Doubs.html) : am alten Wehr des Moulin du Doubs in Ocourt wird es keine Wasserkraftnutzung geben und es wird nach Möglichkeit abgerissen! Der betroffene Flussabschnitt ist für die Erhaltung geschützter und gefährdeter Arten sehr wichtig!  Der Kanton sollte daher keine Zeit mehr verlieren und das Wehr so schnell wie möglich sanieren.  Für das veraltete Wehr Bellefontaine hingegen führt der Kanton eine Variantenstudie durch, um zu entscheiden, ob es für die Stromerzeugung saniert werden soll oder nicht. Die NGOs werden sich jedoch entschieden gegen jedes Projekt zur Wasserkraftnutzung am Doubs stellen! Der Kanton muss die freie Fischwanderung so schnell wie möglich wiederherstellen! Die stark gefährdeten Arten, der "Roi du Doubs" und die "Sofie" können nicht länger warten!

März 2021 - Der Bundesrat enttäuscht den Nationalrat Fabien Fivaz

Im vergangenen Dezember hat Nationalrat Fabien Fivaz beim Bundesrat eine Interpellation eingereicht, um Antworten auf die verschiedenen Probleme zu erhalten, die den Fluss betreffen: Interpellation "Ökologische Herausforderungen am Doubs". Die Interpellation weist auf bestimmte Dossiers hin, die nicht vorankommen:  Glättung der letzten Stufe des Wasserkraftwerks Châtelot, um Strandungen in sensiblen Perioden zu vermeiden, vertiefte geologische Kenntnisse des karstigen Untergrunds oder der grenzüberschreitende Austausch der binationalen Gruppe zur Verbesserung der Wasserqualität des französisch-schweizerischen Doubs. Die Antworten des Bundesrates, die Ende Februar 2021 erteilt wurden, stellen ihn nicht zufrieden.  "Ich spüre keinen starken Willen der Eidgenossenschaft, das Thema voranzubringen", bedauert er in der Zeitung Arcinfo.

Feb 2021 - Videoserie «Doubs vivant» Video #1: Auf der Suche nach dem König des Doubs

Mit einer Videoserie macht das Projekt «lebendiger Doubs» auf die Probleme des Doubs aufmerksam. Mit Unterstützung der Bevölkerung und Politik möchten wir die Verbesserungen am Doubs schneller vorantreiben.

Als Einstieg gehen wir auf die Suche des „Roi du Doubs“ (Fisch des Jahres 2013). Warum ist der Roi du Doubs so speziell? Wieso schwindet sein Lebensraum? «Doubs vivant»-Projektleiterin Céline Barrelet führt in die Schönheit und die Probleme des Doubs ein und begleitet Taucherinnen und Taucher von „Aquarius“ auf der Suche nach dem „Roi du Doubs“.

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Nov 2018: die Berner Konvention fordert die Landwirtschaft auf, zur Rettung des Doubs beizutragen

An seiner Jahressitzung stellte der ständige Ausschuss der Berner Konvention mit Besorgnis fest, dass der Zustand des Apron - auch „Roi du Doubs“ genannt - sich nicht verbessert habe und die emblematische Art nach wie vor kurz vor dem Aussterben sei. Viele Massnahmen müssten erst noch Wirkung zeigen und solche zur Reduzierung der Schadstoffeinträge aus Land- und Forstwirtschaft seien unzureichend.

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Nov 2018: Doubs – verstärkte Zusammenarbeit zwischen den NGOs beider Länder

Die NGO aus der Schweiz (SFV, WWF, Pro Natura) und aus Frankreich, welche sich für den Schutz des französisch – schweizerischen Grenzfluss einsetzen, prangern die Verzögerung des Projektes zum Schwellenabriss am Theusseret an. Daher haben sie anfangs November einen gemeinsamen Brief an die französischen Behörden verfasst, mit der Aufforderung das Verfahren zum Abriss der ungenutzten Schwelle zu beschleunigen und jegliches Kleinwasserkraftprojekt abzulehnen.


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Okt 2017 :  Inkraftsetzung des neuen Wasserreglements für die drei Kraftwerke am Doubs

Das neue Wasserreglement stärkt den Grundsatz des koordinierten Betriebs der drei Kraftwerke Châtelot, le Refrain et La Goule. Es wurde am 13.10.2017 vom Direktor des Bundesamtes für Energie und vom Präfekten des französischen Departements Doubs, Raphaël Bartolt unterzeichnet. Darin werden neue Betriebsweisen, die seit 2012 entwickelt und getestet wurden, festgehalten.  

Die definierten betrieblichen Massnahmen zielen darauf ab, dass während des ganzen Jahres weniger Fische stranden, sowie dass Laichplätze und Jungfische künftig zwischen dem 1. Dezember und dem 15. Mai besonders geschont werden. Die schädlichen Auswirkungen der Kraftwerkbetriebe am Doubs können damit eingedämmt werden.

Gleichzeitig mit der Inkraftsetzung des neuen Wasserreglements wird ein Umwelt-Monitoring eingerichtet, in dessen Rahmen die mittelfristigen Auswirkungen der getroffenen Massnahmen untersucht werden sollen. Auf dieser Grundlage werden nach fünf Jahren die Wirksamkeit der neuen Betriebsweisen beurteilt und bei Bedarf ergänzende Massnahmen ergriffen. Dank regelmässiger Infoveranstaltungen werden die Umwelt- und Fischereiverbände über den Entwicklungsstand informiert.

 

Sept 2017 : Projekt « lebendiger Doubs »

Aufgrund des Aussmasses der Nachverfolgung des Dossiers Doubs, haben die Gründer-Organisationen der Plattform Doubs 2017 das Projekt „lebendiger Doubs“ lanciert und eine Projektleiterin (siehe Kurzporträt Schweizerische Fischerei-Zeitung), die sich ausschliesslich diesem Dossier widmet und die Aktivitäten der Plattform koordiniert, angestellt. Eines der Ziele des Projektes „lebendiger Doubs“ ist die Nachverfolgung der Klage und die Umsetzung der Zielsetzungen des nationalen Aktionsplans zu begleiten.

 

Koordinaten Projektleiterin: celine.barrelet(at)skf-cscp.ch | +41 31 330 28 05

 

März 2017 : NGO’s präsentieren die Resultate zweier mitfinanzierten Studien über den Doubs

Die in der Plattform Doubs zusammengeschlossenen NGO’s haben in einem gemeinsamen Communiqué vom 30. März 2017 die Resultate der beiden mitfinanzierten Studien publiziert. Diese sind alarmierend : die chronische Belastung des Doubs durch Mikro- und Makroverunreinigungen ist sehr viel komplexer als in früheren Analysen.

Die Verunreinigungen haben sowohl Auswirkungen auf den Lebensraum des Aprons als auch auf den allgemeinen Zustand des Flusses. Auf mehreren längeren Streckenabschnitten muss die Selbstreinigungskapazität als ungenügend bezeichnet werden. Der Cocktail der Mikroverunreinigungen könnte an mehreren Stellen eine chemische undurchdringbare Barriere für den Apron bilden.

 

Download der Studien (nur in französischer Sprache):

 

 

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