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Drei Länder wollen die Masseneinwanderung!


Die Schweiz, Deutschland und Frankreich wollen die Masseneinwanderung – nicht von Menschen, sondern vom Atlantischen Lachs! Am ersten triregionalen Lachssymposium in Basel zeigten sich die Fischerei-Verbände dieser drei Länder überzeugt, dass die Wiederansiedlung möglich ist, sofern die richtigen Massnahmen zügig durchgesetzt werden.

Der Atlantische Lachs ist einer der faszinierendsten Fische. Mit nur 20 Zentimetern Länge starten die jungen Lachse ihre Reise ins Meer bis vor Grönland. Der Atlantische Lachs kennt keine Grenzen und pflanzt sich nur fort, wenn er Tausende von Kilometern zurücklegen kann. Hierzulande war der Atlantische Lachs während Jahrhunderten wichtiger Bestandteil von Natur, Kultur, Fischerei und Kulinarik - bis zum Aussterben vor 65 Jahren.

Aufstieg soll bis 2020 realisiert sein
Am ersten triregionalen Lachssymposium, organisiert vom Kantonalen Fischerei-Verband Basel-Stadt,  nannten Fachleute aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz übereinstimmend die Gründe für das Aussterben. Das Hauptproblem im Rhein sind die Wanderhindernisse in Form von Kraftwerken, die Lachse nicht überwinden können. Dadurch werden die Lachse von ihren Laichgebieten in den Flussoberläufen abgeschnitten. Die intensiven Bemühungen der letzten Jahre sind Anlass zur Hoffnung. Die Kraftwerkbetreiber auf französischem Gebiet sind bereit, die Fischaufstiege in ihren Anlagen bis zum Jahr 2020 herzustellen - allerdings teilweise vorläufig nur mittels Schiffstransporten.

Schweiz initiiert Europäische Lachs-Allianz
Bis zu diesem Ziel ist noch viel zu tun. Deshalb hat der Schweizerische Fischerei-Verband den Atlantischen Lachs zum Fisch des Jahres 2015 gewählt und will eine Europäische Allianz für den Lachs aufbauen. Dazu der Biologe Samuel Gründler vom Schweizerischen Fischerei-Verband: «Trotz grossen Anstrengungen sind die Wildlachsbestände akut bedroht und schrumpfen.» Für einen nachhaltigen Schutz auf europäischer Ebene müssten die Kräfte gebündelt werden. «Nur durch ein gemeinsam koordiniertes Vorgehen kann der Lachs gerettet werden.» Eine noch in diesem Jahr zu gründende Europäische Lachs-Allianz hätte nach den Vorstellungen des Schweizerische Fischereiverbandes fünf zentrale Aufgaben:

  • Die Netzfischerei stoppen
  • Verbindliche Auflagen für Aquakulturen erlassen
  • Die Wanderkorridore wieder herstellen
  • Politisches Lobbying in der EU und in den einzelnen Ländern
  • Öffentlichkeitsarbeit über die Bedrohung des Lachses

Diese Massnahmen können nur durch ein koordiniertes europäisches Lobbying erreicht werden. «Die Schweiz ist als neutrales Land prädestiniert, in dieser Europäischen Allianz eine Koordinationsrolle zu übernehmen«, erklärt Roland Seiler als Zentralpräsident des Schweizerischen Fischerei-Verbandes anlässlich des Lachs-Symposiums in Basel.

Kurt Bischof

 

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