Bund will Glyphosat-Grenzwert um das Hundertfache erhöhen

Neue Gewässerschutzverordnung: Laut der revidierten Gewässerschutzverordnung will der Bund den Grenzwert für 25 Pestizide teilweise massiv erhöhen. Die absolute Obergrenze für einzelne Giftstoffe soll neu 10 Mikrogramm pro Liter Wasser betragen. Das betrifft auch das weltweit umstrittene Glyphosat.

weiter

Petition des SFV: Fischschutz statt tödliche Turbinen

Petition des SFV: Fischschutz statt tödliche Turbinen
Turbinen von Wasserkraftwerken sind tödliche Fallen für flussabwärts wandernde Fische. In der Schweiz müssen rund 1000 Anlagen bis 2030 saniert sein, so verlangt es das Gewässerschutzgesetz. Jetzt zeigen sich der Schweizerische Fischerei-Verband und Umweltorganisationen alarmiert: Um den Fischabstieg bei Wasserkraftwerken zu verbessern, fehlen das Wissen, die notwendigen finanziellen und personellen Ressourcen. Mit einer Protestpetition fordern sie den Bundesrat auf, sich für die schwindenden heimischen Fische einzusetzen.

weiter

Erfolgreiche Intervention des SFV: Beznau drosselt Leistung!

Der Schweizerische Fischerei-Verband SFV nimmt mit Erleichterung Kenntnis, dass die Betreiberin des AKW Beznau den Ernst der Lage doch noch erkannt hat und die Leistung des Kraftwerkes spürbar drosseln will. Der SFV hat in den letzten Tagen intensiv mit der Axpo verhandelt.

weiter

Fischerei-Verband fordert: AKW Beznau sofort drosseln!

Es ist kaum zu glauben: Während unzählige Fischerinnen und Fischer in Zusammenarbeit mit den zuständigen Fischereiverwaltungen im ganzen Land Fische vor dem Hitzetod zu retten versuchen, heizt das AKW Beznau die Aare weiterhin auf! Damit droht unterhalb des AKW Beznau ein unnötiges Fischsterben. Der Schweizerische Fischerei-Verband SFV verlangt die sofortige und drastische Drosselung der Leistungen des AKW Beznau.

weiter

Traurig aber wahr: Das Fischsterben hat begonnen!

Traurig aber wahr: Das Fischsterben hat begonnen!
Die Trockenheit schlägt erbarmungslos zu: Das Fischsterben im grossen Stil hat begonnen. Stark betroffen ist der Rhein zwischen Untersee und Rheinfall mit dem national grössten und wertvollsten Bestand an Äschen. Fische sterben aber auch trotz grosser Rettungsaktionen im ganzen Mittelland.

weiter

Für die Fische wird es definitiv zu heiss…

Was Badegäste freut, ist für die Fische Kampf ums Überleben: Die viel zu warmen Bäche und Seen. Der Schweizerische Fischerei-Verband SFV ist besorgt, weil in den meisten Mittelland-Kantonen bereits Abfischungen vorgenommen werden mussten – und Erinnerungen an den Todessommer 2003 aufkommen.

weiter

Plastik in Schweizer Gewässern

Plastik in Schweizer Gewässern
Seit dem 28. Juni steht der Swiss Litter Report zum Download bereit! Der Report belegt, dass die Belastung der Schweizer Gewässer durch Plastikabfälle konstant wächst. Es ist ein trauriger Fakt, dass die Schweiz als Wasserschloss Europas ihre Verantwortung für saubere Gewässer nicht mehr wahrnimmt.

weiter

Bewegung in Sachen Kormoran: Europäisches Parlament fordert drastische Reduzierung des Kormoranbestandes in Europa

Bewegung in Sachen Kormoran: Europäisches Parlament fordert drastische Reduzierung des Kormoranbestandes in Europa
Mit Beschluss vom 12. Juni 2018 fordert das Europäische Parlament die EU-Kommission auf: „gemeinsam mit den Mitgliedstaaten Maßnahmen zu ergreifen, die die Kormoranbestände mit allen Mitteln drastisch auf ein derartiges Maß reduzieren, dass einerseits die Bestandserhaltung der Kormorane gewährleistet wird und andererseits keine Bedrohung für andere Arten entsteht und Schäden in den betroffenen Aquakulturen abgewendet werden.“

weiter

Video «Schweizer Gewässer – Alles klar?»

Das BAFU veröffentlicht ein neues Video zur Gewässerentwicklung in der Schweiz. Dank den aussergewöhnlichen 360-Grad Aufnahmen werden Sie sich das Video so anschauen können, wie es für Sie gerade stimmt. Sie können das Video auf dem Tablet, Smartphone oder mit einer Virtual Reality-Brille anschauen.

weiter

Gewässerraum für Hochwasserschutz und Biodiversität: Bundesrat genehmigt Bericht

Die Kantone sind seit 2011 gesetzlich verpflichtet, Gewässerräume festzulegen – als Beitrag an die Sicherheit vor Hochwasser und zur Förderung der Biodiversität. Der Bundesrat hat an der Sitzung vom 1. Juni 2018 den Bericht «Differenziertere Ausscheidung und Nutzung von Gewässerräumen» verabschiedet, der in Erfüllung des Postulats 12.3142 von Nationalrat Karl Vogler (CVP, OW) erstellt wurde. Der Bericht fasst die bisherigen Arbeiten zur Festlegung von Gewässerräumen zusammen.

weiter

Kampagne des SFV 2: Fischschutz statt tödliche Turbinen in der Rundschau des SRF

Kampagne des SFV 2: Fischschutz statt tödliche Turbinen in der Rundschau des SRF
Die Schweizer Fliessgewässer sind stark verbaut und behindern die Fischwanderung. Dies hat gravierende Auswirkungen auf den Fischbestand und gefährdet das Überleben einzelner Arten. Unterstützen Sie die Petition des SFV.

weiter

Neue Studie: Wasserkraftausbau bedroht Europas Fischparadies

In den Balkanflüssen leben 113 seltene und geschützte Fischarten. Kommt der Wasserkraftausbau wie geplant, würde das etwa 10 Prozent aller europäischen Flussfischarten gefährden Radolfzell, Wien. Europas Fischparadies sind die Flüsse auf dem Balkan. Das belegt eine neue Studie, die heute von Riverwatch und EuroNatur vorgestellt wurde. Demnach leben in den Flüssen zwischen Slowenien und Griechenland 113 bedrohte und geschützte Fischarten und damit mehr als in jedem anderen Gebiet Europas. Die Autoren der Studie um Dr. Steven Weiss von der Universität Graz haben zudem die Folgen für die Fischfauna erhoben, falls die geplanten Wasserkraftwerke auf dem Balkan gebaut werden. Das Ergebnis: Elf Fischarten würden global aussterben und weitere 38 Arten an den Rand des Aussterbens gebracht werden. „Der Wasserkraftausbau gefährdet dadurch etwa 10 Prozent aller Flussfischarten Europas. Wasserkraft stellt damit eine der größten Gefahren für die Fischfauna unseres Kontinents dar“, so Dr. Steven Weiss.

weiter

Wasserpolitischer Jahresrückblick 2017

Wasserpolitischer Jahresrückblick 2017
Die Förderung und der weitere Ausbau der Wasserkraft, die Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln auf die Wasserqualität und die Ausscheidung des Gewässerraums waren die prägenden Themen in der Schweizer Wasserpolitik im Jahr 2017. Dieser Artikel in „Aqua & Gas“ 04/2018 präsentiert eine Übersicht über diese und weitere Entwicklungen in verschiedenen politischen Arenen wie Parlament oder Verwaltung.

weiter

BAFU – Weiterentwicklung der Gewässer

BAFU – Weiterentwicklung der Gewässer
Der Schweizer Gewässerschutz ist auf den ersten Blick eine Erfolgsgeschichte. Eine differenzierte Analyse zeigt hingegen erhebliche Defizite beim Umgang mit unseren Gewässern. Der Artikel im «Aqua & Gas» 4/2018 spannt einen Bogen von der historischen Entwicklung der Gewässer bis zu den künftigen Herausforderungen.

weiter

Riesiges Echo für Pestizid-Initiative

Der Fischereiverband Kanton Luzern FKL hat am Samstag auf dem Schwanenplatz Luzern Unterschriften für die nationale Volksinitiative „Für eine Schweiz ohne Pestizide“ gesammelt.

weiter

Neue Studie des SFV zum Angeln in der Schweiz

Viel freiwilliges Engagement und beträchtliche Ausgaben für ein unvergleichliches Naturerlebnis

weiter

Massnahmen zur Reduktion der Pflanzenschutzmitteleinträge in Oberflächengewässer

Das Bundesamt für Landwirtschaft ergreift Massnahmen, um Einträge von Pflanzenschutzmitteln in Fliessgewässern zu reduzieren. Die Auflagen bei Pflanzenschutzmitteln, die ein hohes Risiko für Gewässerorganismen darstellen, werden verschärft. Diese Massnahmen sind Teil des Aktionsplans Pflanzenschutzmittel, den der Bundesrat im September 2017 verabschiedet hat.

weiter

Der Aal ist Fisch des Jahres 2018

Der Aal ist Fisch des Jahres 2018
Er fasziniert, er ekelt und er ist voller Geheimnisse: der Aal. Mit der Wahl zum Fisch des Jahres 2018 will der Schweizerische Fischerei-Verband SFV aufrütteln. Dieser Fisch ist älter als der Mensch, aber vom Aussterben bedroht. Der Aal lässt sich nur retten, wenn es gelingt die uralten Wasser-Wanderwege wieder zu öffnen und die Bestände zu schützen.

weiter

ARGEFA-Jahrestagung: Gängelei von Anglern und Berufsfischern führt zu neuen ökologischen Problemen

Ruggell, 9.9.2017 – Der Bodensee ist heute glücklicher Weise wieder sauber – fast zu sauber. Viele Fischarten, allen voran die berühmten Felchen, finden nicht mehr genug Nahrung im Wasser und wachsen nicht mehr zu ihrer natürlichen Größe. „Nun aber durch Netzgehege und Gängelei der Angelfischer gegenzusteuern ist absolut fragwürdig“, so ARGEFA-Präsident Prof. Dr.-Ing. Albert Göttle.

weiter

Seite12