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Restwassermenge: Diktieren die Kraftwerke den Kantonen?


Für den Schweizerischen Fischerei-Verband ist der Vollzug der Restwassersanierung ein "skandalöses Trauerspiel". Die Fischer ärgern sich über die Sanierungsverfügung der Bündner Regierung. "Wir haben den Eindruck, dass die Kraftwerkbetreiber der Regierung diktiert haben", sagte SFV-Zentralpräsident Roland Seiler an der DV in Zug.

20 Jahre hatten die Kantone Zeit, um die Sicherstellung ausreichender Restwassermengen zu regeln. "Es ist leider klar absehbar, dass bis zum Ablauf der 20-jährigen Frist 2012 etliche Kantone der gesetzlichen Frist nicht oder nur teilweise nachkommen. "Vor allem in den Gebirgskantonen herrscht ein Vollzugsnotstand", kritisiert Seiler und nennt namentlich Graubünden. Die von der Kantonsregierung erlassene Sanierungsverfügung für das Misox sei vollkommen ungenügend "und scheint praktisch von den Kraftwerkbetreibern diktiert worden zu sein". Der Fischerei-Verband Graubünden, WWF und Pro Natura befinden nächstens, ob sie den Entscheid des Bündner Verwaltungsgerichts an das Bundesgericht weiterziehen.


Bauernlobby zum Glück gescheitert

Sehr erfreut reagierte der Schweizerische Fischerei-Verband auf die bundesrätliche Verordnung zum Gewässerschutzgesetz. "Zum Glück ist es der Bauernlobby nicht gelungen, den Bundesrat weich zu klopfen", sagte Seiler. Die Bauern hätten am liebsten die vom Parlament beschlossene Revision des Gewässerschutzgesetzes (Gegenvorschlag zur Volksinitiative Gewässerschutz) ausgehebelt. Einzig bei der Ausscheidung des Gewässerraumes grosser Flüsse konnte sich das Anliegen der Fischerei nicht durchsetzen. Hier dürfte es in den Kantonen nun zu einem heftigen Seilziehen kommen.


Kormorane und Gänsesäger: So nicht!

Ein grosses Ärgernis sind für die Fischerinnen und die Fischer die Kormorane und Gänsesäger, die wie wilde Tiere die Seen und Bäche leer fressen! Besonders prekär ist die Situation am Neuenburgersee. Aufgrund der Intervention des Schweizerischen Fischerei-Verbandes haben National- und Ständerat den Bundesrat beauftragt, Massnahmen zur Regulierung der Brutkolonien und zur Schadensprävention an den Netzen der Berufsfischer zu ergreifen. Doch eine Beschwerde der Vogelschützer gegen entsprechende Massnahmen hatte beim Bundesverwaltungsgericht Erfolg. "Das ist ein Schlag ins Gesicht der Berufsfischer am Neuenburgersee und ein Ärgernis für uns Hobbyfischer." Der SFV wird weiterkämpfen und Seiler hofft, eines Tages sehen auch die Vogelfreunde ein, dass es nicht nur gefährdete Vögel, sondern auch gefährdete Fische gibt.


Schaffhauser ersetzt Aargauer

Neu in den Vorstand des Schweizerischen Fischerei-Verbandes gewählt wurde der Biologe Samuel Gründler, Schaffhausen. Er ersetzt Martin Huber, Suhr.

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