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Pascale Bruderer setzt sich für bedrohte Fische ein

Um den Fisch des Jahres 2010 - den Strömer - steht es schlimmer als befürchtet. Laut einer Studie des Schweizerischen Fischerei-Verbandes ist der Strömer vielerorts komplett verschwunden. Im Interesse der Artenvielfalt fördert der Fischerei-Verband das Aussetzen von Strömern in den Gewässern. Als "Fischgotte" für die erste Aktion am Limmatspitz engagierte sich Pascale Bruderer, Nationalratspräsidenten 2010.

Im Jahr 2010, als Pascal Bruderer Nationalratspräsidentin und höchste Schweizerin war, hat der Schweizerische Fischerei-Verband SFV den Strömer zum "Fisch des Jahres" erklärt. Im Jahr der Biodiversität wollte der SFV einen bedrohten Fisch (er ist auf der roten Liste) ins Zentrum rücken. In einem Monitoring an dem sich Fischerinnen und Fischer sowie kantonale Fischereiaufseher beteiligten wurde der effektiv noch bestehende Verbreitungsgrad des Strömers eruiert.

Mittelland: flop - Tessin: top
Das Resultat: Um die Verbreitung des Strömers steht es schlimmer als befürchtet. Er ist vielerorts komplett verschwunden. So findet man ihn im zentralen Mittelland kaum mehr und im westlichen Mittelland mit Broye, Saane und oberer Aare sind die Bestände klein. Stabile Bestände gibt es nur in den Gewässern des Jurabogens (Birs, Doubs, Allaine), im Einzugsgebiet der Thur und lokal im Alpenrhein. Besser ist es im Tessin, der verwandte Strigione gibt es noch in allen Gewässern.

Strömer-Besatz - Pascale Bruderer macht den Anfang
"Es ist fünf vor zwölf für den Strömer, aber nicht zwölf Uhr", so Roland Seiler, Zentralpräsident des Schweizerischen Fischerei-Verbandes beim Limmatspitz Brugg/Baden. Den ersten Initialbesatz nahm Pascale Bruderer vor, der die Biodiversität ein echtes Anliegen ist. Die höchste Schweizerin 2010 engagierte sich damit für „ihren“ Fisch des Jahres im 2010. Als „Fischgotte“ setzte sie 200 junge Strömer am Limmattspitz in die Freiheit. Sie und der Fischerei-Verband hoffen auf Nachahmung in andern Regionen.

(Kurt Bischof)

Ursache: Lebensräume zerstört

Hauptgrund für den drastischen Rückgang des Strömers ist die Zerstörung seines Lebensraums. Der Kleinfisch aus der Familie der Karpfenartigen überlebt nur in abwechslungsreichen Fliessgewässern mit sauberen Kieslaichplätzen. Für den Schweizerischen Fischerei-Verband zeigt die Situation des Strömers, wo die grössten Probleme im Gewässerschutz liegen. Die Gewässer brauchen mehr Raum. Sie müssen renaturiert werden und die negativen Auswirkungen von Schwall-Sunk, Restwasser und fehlender Geschiebedynamik müssen dringend reduziert werden.

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