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Enfin: SFV mit Romandie-Sekretariat

Endlich ist es so weit: Der SFV verfügt über ein Sekretariat für die französische Schweiz. Dessen Hauptaufgabe ist die Betreuung des Sachkunde-Nachweises SaNa.

Mit den 11'046 Unterschriften posieren vor der Übergabe der Prädatoren-Petition die GL-Mitglieder Roland Seiler, Thierry Potterat, Werner Widmer (Präsident), Hans-Ulrich Büschi und Geschäftsführer Philipp Sicher (von links).

Mit Befriedigung nahm die SFV-Geschäftsleitung (GL) an ihrer Sommersitzung vom Bericht des Vizepräsidenten für die französische Schweiz, Thierry Potterat, Kenntnis, wonach erstmals in der 125jährigen SFV-Geschichte ein eigens für die Romandie zuständiges Sekretariat operationell ist. Die von André und Renate Verdon nebenamtlich zu Hause betreute Anlaufstelle ist wie folgt erreichbar: Secrétariat FSP, case postale 106, 1018 Lausanne 18 (Tel. 021 646 64 90; Email: secretariat.romand(at)sfv-fsp.ch). Die Eröffnung dieser «Filiale» wurde mit der Einführung des Ausbildungsobligatoriums bzw. der administrativ-organisatorischen Betreuung des Sachkundenachweises SaNa in der Westschweiz unabdingbar. Welche weiteren Funktionen die neue SFV-Anlaufstelle übernehmen kann, wird sich im Lauf der nächsten Monate zeigen. Die Verbandsführung wird jedoch weiterhin zentral durch den Geschäftsführer Philipp Sicher bzw. das Präsidium sichergestellt.
 

Präsidentenkonferenzen

Die im Anschluss an die Einreichung der Prädatoren-Petition in Bern tagende GL legte die anlässlich der Jubiläums-DV in Interlaken angekündigten Präsidentenkonferenzen fest. Für die Deutschschweizer Vereine findet sie im Anschluss an die ZV-Sitzung vom 22. November in Olten statt, für die Vereine der französischen Schweiz eine Woche später in Lausanne, mit Beginn jeweils um 14.00 Uhr (bis ca. 17.00 h). Die Sitzungslokalitäten werden noch bekanntgegeben.
 

«Es war grossartig»

Mit grosser Befriedigung liess die GL auch die DV und den Festakt zum 125. SFV-Jubiläum in Interlaken Revue passieren. «Grossartig» sei diese Feier gewesen, rühmte Präsident Werner Widmer, ein Urteil, dem sich die GL unisono anschloss. Roland Seiler als OK-Präsident konnte seinerseits von zahlreichen «sehr positiven» Rückmeldungen berichten. Auch das Finanzielle sei in bester Ordnung. Besondere Beachtung fand schweizweit das von der Grafikerlegende Hans Erni gestaltete und dem SFV als «Geburtstagsgeschenk» überreichte Plakat mit dem Forellensujet und dem Slogan «Wasser ist Leben» (Plakat und Kartenversion sind weiterhin im SFV-Shop erhältlich; www.sfv-fsp.ch). Dank diversen Sponsoren konnte ein gesamtschweizerischer Vollaushang im Gegenwert von gut und gerne rund 350'000 Franken realisiert werden.
 

«Fischorama» und SFV-Newsletter

Dem am 30. September tagenden Zentralvorstand beantragt die GL,  das vom Büro Aqua-Sana bzw. dessen Inhaber Matthias Escher konzipierte Projekt «Fischorama» ideell zu unterstützen.  Ziel und Zweck des Vorhabens ist es, «einer breiten Öffentlichkeit alle einheimischen Fische in ihrem Lebensraum» zu zeigen und näher zu bringen. Ferner schlägt die GL die Lancierung eines elektronischen Newsletters anstelle der gedruckten «SFV-News» vor, im Interesse einer kontinuierlicheren und aktuelleren Information der Verbandsmitglieder und weiterer Interessierter. Gleichzeitig können so erhebliche Kosten eingespart werden.
 

Laut Mitteilung des Geschäftsführers wird er das gesamte SFV-Ausstellungsmaterial bei sich in Gurtnellen einlagern. Es kann bei Bedarf bei ihm abgerufen werden. Als passionierter Fliegenfischer wird Philipp Sicher ferner die bisher von Ruedi Hauser sichergestellte Koordination der SFV-Fliegenfischer-Instruktorenausbildung übernehmen.


SVS: Mehr Meinungen als Tatsachen

Mehr Meinungen als Tatsachen verbreitet der Schweizer Vogelschutz SVS bei der Verteidigung seiner Politik, die jeglichen Eingriff in Vogelbestände ablehnt - egal ob es sich um jagdbare wie der Kormoran oder um geschützte Arten handelt.

Mit einer Desinformationskampagne und einer fundamentalistischen Petition, die jegliche Bestandesregulierungen verunmöglichen will, versucht der Schweizer Vogelschutz SVS, die öffentliche Meinung einseitig zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Ihm gewogene Medien, so etwa der Zürcher Tages-Anzeiger, marschieren blindlings auf der SVS-Linie und übernehmen unreflektiert dessen Argumentation. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass es auch Medien gibt, die sich um objektivere Informationen bemühen, so die Neue Zürcher Zeitung, die ihrem Ruf als international anerkanntes Qualitätsblatt im Zusammenhang mit der Einreichung der SFV-Petition betr. Bestandesregulation von fischfressenden Vögeln erneut gerecht wurde.
 

Mehr als 11'000 Unterschriften

Diese im Rahmen der diesjährigen Ausstellung Fischen Jagen Schiessen in Bern lancierte Petition wurde von 11'046 Personen unterschrieben. Eine Delegation der SFV-Geschäftsleitung reichte die Bittschrift am 22. August im Bundeshaus ein (vgl. Medienmitteilung auf der SFV-Homepage: www.sfv-fsp.ch). Sie wird vorab die Kommissionen für Rechtsfragen beschäftigen und später den beiden Kammern zugeleitet. Die Unterzeichnenden fordern eine Änderung der Bundesgesetzgebung über die Jagd und den Vogelschutz, damit die Kantone rasch wirksame Massnahmen zur dauerhaften Bestandesbegrenzung der Kormorane, Graureiher und Gänsesäger ergreifen können.

 

Er kann ruhig weiter fischen: Eisvogel der Grande Cariçaie mit Beute.

Schutz aller Arten
Der SFV legt erneut Wert auf die Feststellung, dass es ihm um ein ökologisch verantwortbares Wild Life Management geht. Dieses orientiert sich am Grundsatz des nachhaltigen Schutzes sowohl der Fisch- als auch der Vogelarten. Es geht also klar nicht, wie da und dort in «ferngesteuerten» Leserbriefen behauptet, um Ausrottungsaktionen. Dem SFV geht es auch nicht ein um «unbegrenztes Management», wie das die SVS-Petition sowohl den Fischern als auch den Jägern (mit Bezug auf Wolf und Luchs) unterstellt. Wo jedoch der Schutz gefährdeter Fischarten wie Äsche und Nase auf dem Spiel steht, ortet der SFV Handlungsbedarf - allerdings nicht engstirnig «zugunsten von Eigeninteressen», wie der SVS behauptet.

Immerhin: Selbst der Vogelschutz musste unlängst zugeben, «dass viele Fischarten gefährdet sind». Dass dafür nicht allein die fischfressenden Vögel verantwortlich sind, sondern vor allem die Beeinträchtigung der Fischlebensräume, ist dem SFV sehr wohl bekannt. Aus diesem Grund hat er seine Volksinitiative «Lebendiges Wasser» lanciert, um Ursachen zu bekämpfen und nicht bloss Symptome.

Gestörtes Gleichgewicht
Der SFV ist der Überzeugung, in einer nicht mehr intakten natürlichen Umwelt müsse der Mensch die Möglichkeit haben, regulierend einzugreifen, wenn Gleichgewichte aus dem Lot geraten. In Bezug auf die drei wichtigsten Fisch fressenden Vogelarten ist der Tatbestand des gestörten Gleichgewichts erfüllt. Das ist offiziell anerkannter Fakt.

Konsequenterweise muss mit der vom BAFU bzw. von Bundesrat Moritz Leuenberger höchstpersönlich in Aussicht gestellten Änderung der Verordnung über die Wasser- und Zugvogelreservate von internationaler und nationaler Bedeutung (WZVV) die Voraussetzung geschaffen werden, dass die Kantone von sich aus, d.h. ohne vorheriges aufwändiges Bewilligungsverfahren, in Schutzgebieten eingreifen können, wenn es die örtliche Situation verlangt. Ein solches Vorgehen drängt sich beispielsweise im Fanel - Chablais de Cudrefin am Neuenburgersee zwingend auf.

Seine Eier bleiben auch in Zukunft unbehelligt: Wenig scheues Haubentaucherpaar mit Gelege im Hafen vom Yvonand VD.

Eingriffe ab 2009 ermöglichen
Die so geänderte WZVV muss spätestens am 1. Januar 2009 in Kraft treten, damit während  der nächsten Kormoran-Brutperiode wirksam eingegriffen werden kann. Diese Forderungen wird der SFV in seiner Vernehmlassung zur WZVV-Revision stellen und begründen. Nur wenn sie erfüllt werden, kann sich der SFV mit der vorgesehenen Schaffung von acht neuen WZVV-Schutzgebieten von nationaler Bedeutung und mit der Erweiterung des internationalen Fanel-Schutzgebiets einverstanden erklären.

Der SFV ist sich sehr wohl bewusst, dass Graureiher und Gänsesäger im  Gegensatz zum Kormoran geschützt, d.h. nicht jagdbar sind. Trotzdem wurde für den Graureiher schon im Jahr 1984 ein Massnahmenplan ausgearbeitet. Dessen konsequente Umsetzung gehört ebenfalls zu den SFV-Forderungen. Schliesslich drängt sich nach Meinung des SFV für den Gänsesäger ein analoger Massnahmenplan auf.


Grosszügige Spende

Die Vereinigung zum Schutz des Rheins, 1982 zwecks Verhinderung des Baus von Laufkraftwerken am Rhein zwischen Trübbach und Sennwald (SG) gegründet, hat dem SFV eine Barspende von insgesamt rund 13'400 Franken überwiesen. Dieses Geld soll zu Gunsten der SFV-Renaturierungsinitiative «Lebendiges Wasser» verwendet werden.

Laut Mitteilung der Vereinigung, vertreten durch Trudi Belleville (Grabs), hat sich dieser Verein an seiner Hauptversammlung vom vergangenen 19. März aufgelöst. In der Tat wurde das seinerzeitige Hauptziel der Vereinigung erreicht. Mit zur Auflösung beigetragen habe die Abschaffung des Verbandsbeschwerderechts durch den St. Galler Souverän, teilte Trudi Belleville mit. Gemäss Beschluss der Hauptversammlung wurde das Restvermögen zweckgebunden dem SFV übergeben. Die Geschäftsleitung hat von dieser grosszügigen und hoch willkommenen Spende mit grossem Dank Kenntnis genommen.

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ONLINE-DOSSIERS

Zu den folgenden Schwerpunktsthemen hat der SFV ausführliche Online-Dossiers eingerichtet:

Pestizide

Das Argumentarium zur Pestizid- und Trinkwasserinitiative

Dossier Doubs

Online Dossier zur Rettung des Doubs

Fischabstieg

Online-Dossier zum vergessenen Weg zurück

Das Bachneunauge

Online-Dossier zum Fisch des Jahres 2017

FISCHER MACHEN SCHULE

Exkursionsprogramm des SFV für Schulen

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