Aktuelles

(in umgekehrter chronologischer Reihenfolge)

Okt 2017 :  Inkraftsetzung des neuen Wasserreglements für die drei Kraftwerke am Doubs

Das neue Wasserreglement stärkt den Grundsatz des koordinierten Betriebs der drei Kraftwerke Châtelot, le Refrain et La Goule. Es wurde am 13.10.2017 vom Direktor des Bundesamtes für Energie und vom Präfekten des französischen Departements Doubs, Raphaël Bartolt unterzeichnet. Darin werden neue Betriebsweisen, die seit 2012 entwickelt und getestet wurden, festgehalten.  

Die definierten betrieblichen Massnahmen zielen darauf ab, dass während des ganzen Jahres weniger Fische stranden, sowie dass Laichplätze und Jungfische künftig zwischen dem 1. Dezember und dem 15. Mai besonders geschont werden. Die schädlichen Auswirkungen der Kraftwerkbetriebe am Doubs können damit eingedämmt werden.

Gleichzeitig mit der Inkraftsetzung des neuen Wasserreglements wird ein Umwelt-Monitoring eingerichtet, in dessen Rahmen die mittelfristigen Auswirkungen der getroffenen Massnahmen untersucht werden sollen. Auf dieser Grundlage werden nach fünf Jahren die Wirksamkeit der neuen Betriebsweisen beurteilt und bei Bedarf ergänzende Massnahmen ergriffen. Dank regelmässiger Infoveranstaltungen werden die Umwelt- und Fischereiverbände über den Entwicklungsstand informiert.

 

Sept 2017 : Projekt « lebendiger Doubs »

Aufgrund des Aussmasses der Nachverfolgung des Dossiers Doubs, haben die Gründer-Organisationen der Plattform Doubs 2017 das Projekt „lebendiger Doubs“ lanciert und eine Projektleiterin (siehe Kurzporträt Schweizerische Fischerei-Zeitung), die sich ausschliesslich diesem Dossier widmet und die Aktivitäten der Plattform koordiniert, angestellt. Eines der Ziele des Projektes „lebendiger Doubs“ ist die Nachverfolgung der Klage und die Umsetzung der Zielsetzungen des nationalen Aktionsplans zu begleiten.

 

Koordinaten Projektleiterin: celine.barrelet(at)skf-cscp.ch | +41 31 330 28 05

 

März 2017 : NGO’s präsentieren die Resultate zweier mitfinanzierten Studien über den Doubs

Die in der Plattform Doubs zusammengeschlossenen NGO’s haben in einem gemeinsamen Communiqué vom 30. März 2017 die Resultate der beiden mitfinanzierten Studien publiziert. Diese sind alarmierend : die chronische Belastung des Doubs durch Mikro- und Makroverunreinigungen ist sehr viel komplexer als in früheren Analysen.

Die Verunreinigungen haben sowohl Auswirkungen auf den Lebensraum des Aprons als auch auf den allgemeinen Zustand des Flusses. Auf mehreren längeren Streckenabschnitten muss die Selbstreinigungskapazität als ungenügend bezeichnet werden. Der Cocktail der Mikroverunreinigungen könnte an mehreren Stellen eine chemische undurchdringbare Barriere für den Apron bilden.

 

Download der Studien (nur in französischer Sprache):

 

 

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