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Erfolgreiche ARGEFA-Fachtagung Pro und Contra Regenbogenforelle

Rund 100 Personen beschäftigten sich an der diesjährigen ARGEFA-Tagung in St. Gallen mit dem umstrittenen Besatz von Regenbogenforellen. Es ist dies ein Thema, das unter den Fischern der Alpenländer für rote Köpfe sorgt. Je nach Land und Region mehr oder weniger. Aktuell ist das Thema vor allem in der Schweiz stark im Fokus.

Erfolgreiche ARGEFA-Fachtagung Pro und Contra Regenbogenforelle

An der ARGEFA-Tagung erläuterten Fachleute Geschichte, Biologie und Lebensraumansprüche der Regenbogenforelle. Vor allem wurde auch auf die Verbreitung der ursprünglich in Europa nicht heimischen Art und die jeweiligen unterschiedlichen gesetzlichen Bestimmungen eingegangen. 

In einem zweiten Teil wurde die Situation in Bayern, Baden-Würtemberg, Österreich, dem Fürstentum Lichtenstein und der Schweiz dargestellt. Dort wo die Regenbogenforelle selbstreproduzierende Stämme bilden konnte, wird sie mehrheitlich als Bereicherung für die Angelfischerei geschätzt. Vor allem in Bayern und weiten Teilen Österreichs genießt sie eine hohe Akzeptanz.

Dieser Informationsteil und die abschliessende Podiumsdiskussion machten deutlich, dass es nicht einfach „richtig“ oder „falsch“ gibt, sondern dass viele gute Gründe für die eine oder andere Position ins Feld geführt werden können. Aufgrund der Tagung wird insbesondere der organisierende Schweizerische Fischerei-Verband seine bisherige Haltung intern diskutieren.

In Kürze werden auf dieser Webseite  die Referate aufgeschaltet.

Beitrag in der SRF1-Tagesschau vom 3. November 2018

 

 

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