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Richtlinien des Schweiz. Fischerei-Verbandes zur fischereilichen Bewirtschaftung der Fliessgewässer

Merkblatt Fischkrankheiten

 

Bedeutung von Fischkrankheiten

Durch Fischkrankheiten können in freien Gewässern große Schäden verursacht werden. Eine Behandlung erkrankter Fische ist in Fliessgewässern oder Seen nicht möglich. Sehr wichtig sind daher vorbeugende Massnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung von bereits vorkommenden Krankheiten und zur Vermeidung der Einschleppung neuer Krankheiten. Ein Fischer, dem dies bewusst ist, kann viel zur Erhaltung gesunder Fischbestände beitragen.

Erkennen von Krankheiten

Kranke Fische können unter anderem Verhaltensstörungen, wie herabgesetzte Flucht-reaktion, erhöhte Atemfrequenz, Taumel oder gar "Rückenschwimmen" oder Krankheitsanzeichen wie Farbveränderung, Augentrübung, vorstehende Augen, Abspreizen der Kiemendeckel zeigen. Aber auch Tiere, die äusserlich ganz normal wirken, können Träger hochansteckender Fischkrankheiten sein. Detaillierte Beschreibungen von Fischseuchen können den vom BUWAL (Bundesamt für Umwelt Wald und Landschaft) herausgegebenen Merkblättern entnommen werden. Für gezielte Nachfragen kann das Zentrum für Fisch- und Wildtiermedizin unter der Tel. Nr. 031 631 24 65 kontaktiert werden.

Vorbeugende Massnahmen

  1. Nur gesunde (wenn möglich untersuchte) Fische bekannter Herkunft einsetzen. Das Aussetzen von Fischen unbekannter Herkunft ist immer ein Risiko und sollte möglichst vermieden werden.
  2. Beim Angeln mit Köderfischen wenn möglich Fische aus dem betreffenden Gewässer resp. Gewässersystem verwenden.
  3. Bei Feststellung von kranken Fischbeständen (nicht unbedingt bei Einzelfällen) Meldung an die Aufsichtsbehörden resp. Entnahme von lebenden kranken Fischen zur Untersuchung (Achtung: kostenpflichtig für einsendende Fischer).
  4. In besonderen Situationen (nach Kontakt mit Fischseuchen) Desinfektion von Stiefeln und Geräten.
  5. Wenn gleichentags in verschiedenen Gewässersystemen gearbeitet wird, ist aus Gründen der Hygiene eine gründliche Reinigung (gegebenenfalls auch Desinfektion) der eingesetzten Geräte empfehlenswert.
  6. Bevor ein Gewässerabschnitt wieder fischgängig gemacht wird, sollte der Gesundheitszustand der Fische ober- und unterhalb des Aufstieghindernisses vergleichend untersucht werden (in Mittellandgewässern v.a. betreffend der proliferativen Nierenerkrankung, PKD).
  7. Es sollte möglichst ein optimaler Lebensraum zur Verfügung stehen; denn jeder Stress durch ungenügende Gewässerstruktur oder Wasserqualität vermindert die Abwehrkraft des Fisches gegen Krankheitserreger.
  8. Von der proliferativen Nierenerkrankung (PKD) befallene Gewässer sind unter Berücksichtigung der aktuellen Temperaturverhältnisse im Herbst zu besetzen. Fische aus PKD-Gewässern oder Zuchten sollten grundsätzlich nur in Gewässer eingesetzt werden, von denen man weiss, dass die Krankheit schon vorhanden ist.

ONLINE-DOSSIERS

Zu den folgenden Schwerpunktsthemen hat der SFV ausführliche Online-Dossiers eingerichtet:

Pestizide

Das Argumentarium zur Pestizid- und Trinkwasserinitiative

Dossier Doubs

Online Dossier zur Rettung des Doubs

Fischabstieg

Online-Dossier zum vergessenen Weg zurück

Das Bachneunauge

Online-Dossier zum Fisch des Jahres 2017

FISCHER MACHEN SCHULE

Exkursionsprogramm des SFV für Schulen

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