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Jahresbericht 2005 des Zentralpräsidenten

Das Jahr 2005 hat uns eine Fülle von komplexen Aufgaben gebracht, die wir mit hohem Einsatz gemeinsam und erfolgreich angepackt haben. Dafür danke ich allen Beteiligten, im Besonderen unserem unermüdlichen Geschäftsleiter Tobias Winzeler, unseren Ressortleitern (Siehe separate Berichte) aus der Geschäftsleitung und den Mitgliedern des Zentralvorstands. Ich beschränke mich in meinem Bericht auf fünf Schwerpunkte: Unsere Initiative, die Kormoranplage, die Gänsesägerstudie des 111er-Clubs, die Einleitung einer Strukturreform unseres Verbandes, die Tätigkeit der FIBER und einige personelle Aspekte. Im Januar 2005 wurde unsere Initiative "Lebendiges Wasser" vorgestellt. Dutzende von Medienleuten waren interessiert und berichteten in der Folge in Presse, Radio und Fernsehen. Unser Vorstoss erzeugte landesweit erhebliche Resonanz. Der Start war zweifellos geglückt. Bis der Funke auf die Fischer übersprang, verstrich allerdings geraume Zeit. Nach schleppendem Beginn sind unsere Mitglieder endlich ins Boot gestiegen und setzen nun zu einem landesweiten Endspurt an. Meine persönliche Hochrechnung zum Zeitpunkt der Niederlegung dieser Zeilen stimmt mich zuversichtlich: Wir werden die Ziellinie überschreiten! Herzlichen Dank den engagierten Leuten vom Bodensee bis zum Genfersee. Die fischfressenden Vögel bleiben ein Dauerthema. Der Sommermassnahmenplan für Kormorane wurde nach einjährigem Bafu-Schlaf endlich ratifiziert. Brutkolonien werden limitiert. Schon steht die Nagelprobe bevor. Der Konfliktlösungsausschuss tritt zusammen und berät Massnahmen zur explosiven Entwicklung der Brutpaare am Neuenburgersee. Der Konfliktlösungsausschuss muss - keine Frage - den Konflikt lösen. Es geht um die Wurst! Im Berichtsjahr wurde auch die "Gänsesägerstudie" von Matthias Escher, initiiert und finanziert vom 111er-Club, vorgelegt. Sie weist nach, dass die Fischentnahme durch die Prädatoren, im Besonderen auch der Graureiher, erhebliche Ausmasse angenommen hat. Der SFV hat sofort beim Bafu interveniert und die unverzügliche Einsetzung einer Kommission gefordert, die endlich ein ganzheitliches Prädatoren-Management vorzuschlagen hat. Im Frühjahr 2005 hat der Schaffhauserische Kantonalverband die Überprüfung der Strukturen des SFV angeregt. Die Vorarbeiten und der Start zu diesem wichtigen Projekt sind erfolgt. Wir haben mit unserem Berner Kollegen Roland Seiler einen erfahrenen und kompetenten Projektleiter gewonnen. Wir freuen uns, wenn möglichst viele Fischer das Projekt konstruktiv begleiten und schon in der Entwicklungsphase ihre Meinungen und Gedanken einfliessen lassen. Die Schweizerische Fischereiberatungsstelle FIBER hat ihren Jahresbericht 2005 vorgelegt. Ich kann bestätigen, was in diesem Bericht herauszulesen ist. FIBER arbeitet engagiert und erfolgreich in den Bereichen Fische, Gewässer und fischereiliche Bewirtschaftung. Die Nachfrage nach Informationen und Beratungen steigt. FIBER war an 19 Versammlungen in 12 verschiedenen Kantonen gefragt, Fischereivereine aus 14 verschiedenen Kantonen stellten 25 Anfragen, deren Bearbeitungsdauer im Einzelfall 0,5 bis mehrere Tage dauerte. Details finden Sie im Tätigkeitsbericht FIBER 2005. Herzlichen Dank den beiden (Teilzeit-) Stelleninhabern Susanne Haertel-Borer und Guy Périat für die erfreuliche Bilanz! Ein herzliches Dankeschön verdient auch unser Genfer Freund William Reiter, der unsere Geschäftsleitung nach jahrelangem Wirken aus Altersgründen verlassen hat. Wir bleiben mit ihm dankbar und freundschaftlich verbunden. Das Jahr 2006 wird an Aufgabendichte und Engagement an uns höchste Ansprüche stellen. Ich freue mich auf diese Aufgaben und bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam und erfolgreich die gesteckten Ziele erreichen werden.

 

Werner Widmer
Zentralpräsident

Jahresbericht aus der Westschweiz

1 Aktivitäten als Mitglied der Geschäftsleitung
Die Lancierung der Volksinitiative "Lebendiges Wasser" zu Beginn dieses Jahres war mit einem erheblichen Vorbereitungsaufwand in der Westschweiz verbunden, mussten doch Berichte erstellt, Präsentationen an Vereinsversammlungen durchgeführt und Kontakte mit den Medien sowie mit andern Umweltschutzorganisationen gepflegt werden. Anlässlich ihrer Versammlungen wurden die Fischereivereine jeweils auch über den aktuellen Stand der Jagd- und Fischereiverbotsinitiative informiert. Ich hatte sodann Gelegenheit, in das SFV-Argumentarium "Leistungen der Fischer im Interesse der Allgemeinheit" konkrete Beispiele über das Engagement der welschen Fischer zugunsten ihrer Fischgewässer einfliessen zu lassen. Die Beziehungen mit jenen Verbänden, die noch nicht Mitglied des SFV sind, wurden im Rahmen der Unterschriftensammlung aufrechterhalten. Auch wenn einige dieser Verbände unsere Initiative unterstützen, ändert dies nichts daran, dass sie zurzeit unabhängig bleiben wollen. Der SFV wird abwarten und seine Zeit prioritär den eigenen Mitgliedern widmen.

2 Bildung einer Kommission zur Betreuung der welschen Medien
Bei der Lancierung der Initiative sind die Kontakte zu den Medien ganz allgemein intensiviert worden. In der Romandie wurden zu diesem Thema 12 Artikel publiziert. Um vor allem die Aktivitäten der Printmedien verfolgen zu können, wurde eine Kommission gebildet, die sich aus acht Mitgliedern verschiedener Kantonalverbände zusammensetzt. Diese soll die grossen Tageszeitungen in der Westschweiz analysieren und nötigenfalls reagieren, wenn Artikel zu unserer Initiative oder zu andern wichtigen fischereilichen Themen erscheinen. Ein Streitgespräch zwischen Vertretern des SFV und einer Vogelschutzorganisation über die Problematik fischfressender Vögel bildete bereits Gegenstand eines Presseartikels. In der Zeitschrift Terre et Nature, mit der wir regelmässig zusammenarbeiten, ist zudem eine Pressemitteilung zum Thema Fischerei und Tierschutz erschienen.

3 Gründung einer Kommission zur Erhaltung des im Einzugsgebiet des Genfersees heimischen Aeschenstammes

Im November haben sich auf Einladung des SFV Vertreter der eidgenössischen und kantonalen Fischereifachstellen mit Delegierten von Fischereiverbänden aus den Kantonen Genf, Waadt und Wallis sowie des angrenzenden französischen Departementes getroffen, um sich Klarheit über den Zustand der Aesche im Einzugsgebiet der Rhone zu verschaffen. Es wird angenommen, dass sich in den Zuflüssen ein spezifischer Stamm herausgebildet hat. Eine engere Zusammenarbeit zwischen den betroffenen Kantonen und Frankreich soll eine gemeinsame Aktion zur Förderung dieses Stammes ermöglichen, dessen Bestände im Rückgang begriffen sind. In Ergänzung zu den vorgesehenen Renaturierungen laufen Untersuchungen für einen Massnahmenplan zur Wiederbesetzung der Gewässer.

4 Danksagung
Bei dieser Gelegenheit möchte ich all jenen Leuten danken, die sich für das Sammeln von Unterschriften für unsere Initiative "Lebendiges Wasser" engagiert haben. Mein aufrichtiger Dank gebührt sodann meinem Freund und ehemaligen Kollegen William Reiter. Es war mir eine Ehre und ein Vergnügen, in den letzten Jahren gemeinsam mit ihm die Aktivitäten des SFV in der Romandie zu betreuen.

Thierry Potterat

Ressort Artenschutz

Das Jahr 2005 war ganz geprägt von der Überarbeitung des Managementplanes Kormoran und Fische von 1996 unter Berücksichtigung der Problematik übersommernder und brütender Kormorane.

Der Bericht wurde nach vielen vom SFV unverschuldeten Terminverschiebungen im 2. Semester 2005 der Öffentlichkeit vorgestellt und publiziert. Zuvor gab es verschiedene Diskussionen in der GL und dem ZV. Nachdem mit dem SVS ein Kompromiss gefunden werden konnte, wurden die Details in der Redaktionsgruppe erarbeitet und von der Arbeitsgruppe genehmigt. Die erzielte Lösung stellt europaweit - wie auch der erste Massnahmeplan - einen einmaligen weiteren Schritt zum Management des Kormorans dar. Wenn auch in der Schweiz Meinungen aufkommen, dass der SFV gegenüber dem SVS zu viele Zugeständnisse gemacht hat, so muss man zur Kenntnis nehmen, dass es innerhalb des SVS auch Meinungen gibt, man habe dem SFV zuviel zugebilligt. Man kann es wenden wie man will, aber eines ist sicher: Es gibt weder auf der politischen noch auf der gesellschaftspolitischen Ebene Mehrheiten, die eine Nulllösung in der Frage der brütenden Kormorane unterstützen. Daher ist die erzielte Lösung immer noch besser als der vorangehende Status quo, der im Sommer keine Eingriffsmöglichkeiten vorsah.

Gänsesäger
Bekanntlich hat Matthias Escher im Auftrag des 111er Clubs eine Studie über den Einfluss des Gänsesägers auf die Fischpopulation durchgeführt. Diese Studie wurde im 4. Quartal 05 der GL zu Verfügung gestellt und dem ZV durch den Autor anlässlich einer ZV-Sitzung vorgestellt. Der SFV hat das BUWAL aufgefordert, anlässlich eines gemeinsamen Gespräches im 1. Quartal 06 mögliche Lösungsansätze aufzuzeigen. Es ist davon auszugehen, dass das Thema analog der Kormoranproblematik innerhalb einer gesamtschweizerischen Arbeitsgruppe behandelt wird. Flankierend zu dieser Gruppe wird der SFV eine Expertengruppe ins Leben rufen, die mich in der Arbeit unterstützen wird.

Martin Peter

Ressort Gewässer und Umwelt

Die wichtigsten Projekte von nationaler Bedeutung betreffen folgende Themen:

Wasserkraftwerkprojekte
Eine Daueraufgabe bleiben diverse Wasserkraftwerkprojekte am Rhein wie Kembs, Birsfelden, Rheinfelden, Albbruck-Dogern und Eglisau u. a. mit dem Ziel, den Geschiebehaushalt dieses grossen Flusses wiederherzustellen. Des Weiteren soll die Durchwanderbarkeit des Hauptstromes und dessen Vernetzung mit den Seitengewässern gewährleistet werden, die vielerorts noch ungenügend oder gar nicht umgesetzt ist.

Mehr Wasser für den Rhein zwischen Weil und Breisach
Die Politik drängt den französischen Stromkonzern EdF dazu, mehr Wasser als bislang für den Rhein zwischen Weil und Breisach bereit zu stellen. Die alte Rheinstrecke gilt als "Filetstück" im geplanten Biotopverbund zwischen Basel und Rotterdam. Die Potenziale dieses Rheinabschnittes können aber nur dann voll zur Entfaltung gebracht werden, wenn die Mindestwasserführung deutlich angehoben wird. So lautete der Tenor eines hochkarätig besetzten Workshops am 15./16. Dezember in Strasbourg.

Auf Einladung des französischen Wasserdirektors, Pascal Berteaud, und dem derzeitigen Präsidenten der Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins, Dr. Fritz Holzwarth, kamen 60 Fachleute aus den Rheinanlieger-Staaten zusammen, um sich über die Bedingungen zur Neukonzessionierung von Kembs (bis Ende 2007) auszutauschen. Darunter auch Vertreter der Umweltverbände, die bei der IKSR als Beobachter zugelassen sind. In den Verhandlungen über die Neukonzessionierung muss der französische Staat bis Ende 2007 festlegen, welche Mindestwassermenge die EdF künftig im 50km langen Altrhein gewährleisten muss.

Der Workshop verlief in überaus konstruktiver und sachlicher Atmosphäre und bot allen Teilnehmern - so meine Einschätzung - neue Erkenntnisse. Neben dem defizitären Geschiebehaushalt spielte die Frage nach der zukünftig notwendigen Restwassermenge eine zentrale Rolle. Hierbei gingen die Meinungen naturgemäss noch weit auseinander. Zu diesen Themen liegt ein ausführliches gemeinsames Positionspapier der NGO vor. Nicht zuletzt die Verbände hoffen, dass die Aufforderung bei den zuständigen Behörden von Deutschland, Frankreich und der Schweiz als Chance begriffen wird, die Renaturierungsmassnahmen für eine naturnähere Entwicklung des Rheins, neben der funktionalen Bedeutung für den Hochwasserschutz, zu einer wertvollen Natur- und Erholungslandschaft nicht nur für den Lachs zu entwickeln.

Abschliessend danke ich all jenen, die im Interesse unserer Gewässer in irgendeiner Art mit uns zusammengearbeitet haben und hoffe, die fruchtbare Zusammenarbeit auch im neuen Jahr weiterführen zu dürfen.

Urs Zeller

Ressort Aus- und Weiterbildung

Die Revision des eidgenössischen Tierschutzgesetzes hat auch eine Anpassung der Verordnung zum Bundesgesetz über die Fischerei zur Folge. Dies betrifft den Art. 5c VBGF, welcher die Minimalanforderungen an die Fangberechtigung mit Bezug auf den Tierschutz festlegen soll. Es wird ein "Sachkunde-Nachweis" über ausreichende Kenntnisse zur tierschützerisch korrekten Behandlung des Fangs verlangt. Für eine weitergehende Ausbildungs- oder Prüfungspflicht besteht auf Bundesebene keine Rechtsgrundlage. Anderseits kennen bereits 7 Kantone eine Ausbildungspflicht in irgendeiner Form, 8 Kantone wollen sie einführen, die restlichen Stände warten offenbar noch ab. Der Zentralvorstand des SFV hat an seiner Sitzung vom 17.9.2005 in seiner Vernehmlassung eine möglichst umfassende Ausbildung verlangt und den raschmöglichen Einbezug eines Vertreters in die entsprechende Arbeitsgruppe des BAFU gefordert. Gleichzeitig hielt man am Angebot fest, sich bei der Ausbildung auch auf kantonaler und regionaler Ebene zu engagieren.
Das BAFU hat nun auf Anfang 2006 eine Arbeitsgruppe "Vollzug Sachkunde-Nachweis" eingesetzt. Darin vertreten sind die Fischereiverwaltungen der Kantone Bern, Basel-Stadt, Zürich, Graubünden und Genf, im Weiteren die FIBER, das Bundesamt für Veterinärwesen, der Schweizerische Tierschutz, das Schweizer Sportfischer Brevet und der SFV in meiner Person. Die Arbeitsgruppe soll ihre Arbeiten bis Mitte Jahr abschliessen. Es geht schwerpunktmässig um das Abstecken des Themenbereichs, die technische Organisation, die gegenseitige Anerkennung und um harmonisierte Ausbildungsmittel.
Die in den vergangenen Jahren mit Erfolg aufgebaute Position des Schweizerischen Fischerei-Verbandes in Sachen Fischerei und Tierschutz trägt nun Früchte. Überrissene oder unpraktikable Forderungen machen der Einsicht Platz, dass der Schwerpunkt bezüglich Tierschutz bei der Ausbildung erfolgen soll.

Vom 20. bis 23. Mai 2004 fand in Alt St. Johann der traditionelle Fliegenfischerkurs mit 18 Petri-Jüngerinnen und Jüngern statt.

Auch im abgelaufenen Jahr konnten sieben Kollegen mit dem Diplom Fliegenfischer-Instruktor SFV ausgezeichnet werden. Für die deutschsprachige Schweiz ist die Fliegenfischerschule Peter Fischer zuständig, während in der französischsprachigen Schweiz der sehr aktive "Club Mouche La Phrygane" mit dieser Aufgabe betraut ist. Die Fliegenfischer-Instruktoren SFV stehen den Vereinen nach Möglichkeit zur Verfügung. Alle Informationen sind über die Homepage des SFV abrufbar.
Herzlichen Dank an die in der Fliegenfischer-Ausbildung engagierten Kollegen und Vereine!

Ruedi Hauser

Ressort Information und PR

1 Schweizerische Fischerei-Zeitung / "Petri-Heil"
Für die deutsche Schweiz ist das offizielle Publikationsorgan des SFV, die "Schweizerische Fischerei-Zeitung" (SFZ), weiterhin das wichtigste Medium sowohl für die verbandsinterne als auch die externe Information. Sie erschien im 113. Jahrgang wiederum als integrierender Bestandteil des Medienpartners "Petri-Heil". In den 11 Jahresausgaben wurden insgesamt 23 Seiten mit SFV-Nachrichten publiziert. SFV-Themen fanden, so weit sie von allgemeinerem Interesse waren, zusätzlich Eingang in die übrigen redaktionellen Rubriken des Trägermediums. Dessen Leitung als verantwortlicher Chefredaktor übernahm Ende des Berichtsjahrs Daniel Luther als Nachfolger von Hansjörg Dietiker. Die Zusammenarbeit mit der Redaktion und mit der Druckvorstufe verlief erneut problemlos.

Leider verfügt der SFV für die Mitgliedschaft in der französischen Schweiz immer noch über kein Kommunikationsmedium, das regelmässig über die Verbandsaktivitäten berichtet.

2 SFV-News
Die erneut zweimal und in den beiden grossen Landessprachen zu Handen der Vereinskader herausgegebenen "SFV-News" konnten die Kommunikationslücke in der französischen Schweiz nicht füllen. Das verbandsinterne Publikationsorgan hat sich jedoch als wichtiges Bindeglied zwischen Vereinsbasis und Verbandsleitung etabliert. Die beiden Ausgaben umfassten je sechs Seiten, der Inseratanteil war wiederum auf ein Minimum beschränkt und umfasste im wesentlichen verbandseigene bzw. mit dem Verlag "Petri-Heil" vertraglich vereinbarte Anzeigen.

3  Internet
Das Internet als Kommunikationsplattform gewinnt immer noch an Bedeutung. Dementsprechend steigen auch die Erwartungen an die SFV-Website (www.sfv-fsp.ch). Sie wurde von Webmaster Karl Brunner laufend, jedoch mindestens einmal monatlich aktualisiert. Auch in diesem Bereich sind die deutschsprachigen Inhalte wesentlich umfassender als die französischsprachigen: Die SFZ-Inhalte sind nur in der Originalversion online. Dieser Mangel sollte dringend behoben werden.

4 Mediendienst
Die Lancierung der SFV-Volksinitiative "Lebendiges Wasser" markierte den Höhepunkt der Medienarbeit im Berichtsjahr. Das Echo auf die Medienkonferenz vom 21. Januar in Bern war überaus positiv: Sowohl die Print- als auch die elektronischen Medien berichteten in allen Sprachregionen aktuell und sachlichkompetent über den Politvorstoss des SFV. Daneben wurden die Medien via Nachrichtenagenturen über wichtige Verbandsgeschäfte (Delegiertenversammlung, Verbandsbeschwerderecht) informiert.

Hans Ulrich Büschi

Ressort Ausstellungen

2004 war ein Zwischenjahr in Sachen Ausstellungen. Unser "alter" Ausstellungsstand wurde lediglich bei der Hausmesse unseres Sponsors und Partners FunFish in Rüti eingesetzt. Das Ausstellungsmaterial, das den Vereinen und Verbänden zur Verfügung steht, ist inzwischen in einem Lager in Erstfeld untergebracht. Von der Witwe unseres verstorbenen Ehrenmitgliedes Willy Furrer, Basel, ist eine grössere Anzahl alter Filmrollen übernommen worden. Wir beabsichtigen, diese vom Schweizer Filmarchiv in Lausanne auf ihren historischen Wert beurteilen zu lassen und dann dort fachgerecht einzulagern.
Im Übrigen beschäftigten wir uns mit den Vorbereitungen zur Teilnahme an den Ausstellungen Fischen Jagen Schiessen in Bern 2006 und NATUR 1/06 im Rahmen der MUBA in Basel.

Ruedi Hauser

SFV-Shop

Bei der im Dezember 2004 in Zusammenarbeit mit dem WWF und dem BAFU erschienenen DVD "Fischwelt Schweiz" von Michel Roggo wurden die geplanten Verkaufszahlen um einen Viertel überschritten. Im Gegensatz dazu scheint sich beim Poster "Die Fische der Schweiz" eine gewisse Marktsättigung einzustellen, so dass die optimistischen Erwartungen im zweiten Jahr nach Erscheinen nicht erfüllt wurden. Der Absatz der Jungfischerbroschüre "Guide" über den Grossistenkanal ist infolge zurückhaltender Lagerbewirtschaftung unter dem Budget geblieben. Aus diesem Grunde konnte der Zentralkasse statt den budgetierten CHF 27'000 "nur" CHF 18'400 abgeliefert werden, was aber immer noch 14% der Gesamteinnahmen des Verbandes entspricht. Unsere Verkaufsrenner sind nach wie vor die Jungfischerbroschüre "Guide" (4400 Stück), die DVD (510 Stück) und das Poster (370 Stück).

Ruedi Hauser

Aktions- und Kampffonds Fisch 2000 / Kampffonds für unsere Initiative Lebendiges Wasser

Im Verlaufe des Jahres 2005 sind nicht wie erhofft von jedem Fischer CHF 10. eingegangen. Leider sind bis 31.12.2005 lediglich rund CHF 90'000 oder berechnet auf den Mitgliederbestand (rund 34'000) knapp 27% eingetroffen. Bezogen auf den Nutzen unserer Initiative für Fisch und Natur ist dieses Sammelergebnis eher als "gschämig" zu betrachten. Wir hoffen jedoch, dass die Fischer, die noch nicht bezahlt haben, sich mit den anderen solidarisieren und somit die noch fehlenden Spenden eintreffen werden. An dieser Stelle sei vorab all jenen gedankt, die ihren Obolus geleistet und dadurch Weitsicht für Fisch und Natur bewiesen haben. Den anderen empfehle ich, ihren moralischen Pflichten nachzukommen! Die Kontonummer lautet:

Raiffeisenbank
4123 Allschwil 2

     

Zugunsten von
81832.34 80775
Schweizerischer Fischerei-Verband
Kampffonds
3001 Bern
Post-Konto 40-8710-9

Rolf Auer,
Zentralkassier

ONLINE-DOSSIERS

Zu den folgenden Schwerpunktsthemen hat der SFV ausführliche Online-Dossiers eingerichtet:

Pestizide

Das Argumentarium zur Pestizid- und Trinkwasserinitiative

Dossier Doubs

Online Dossier zur Rettung des Doubs

Fischabstieg

Online-Dossier zum vergessenen Weg zurück

Das Bachneunauge

Online-Dossier zum Fisch des Jahres 2017

FISCHER MACHEN SCHULE

Exkursionsprogramm des SFV für Schulen

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