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Jahresbericht 2002 des Zentralpräsidenten

1 Internationale Aktivitäten
Auf internationaler Ebene ist der Verband weiterhin an verschiedenen Fronten aktiv. So hat der Zentralvorstand eine Resolution zur Einstellung der Kabeljau-Fischerei verabschiedet, um den unter erheblichem politischem Druck stehenden EU-Kommissar Franz Fischler bei der Durchsetzung einer auf die Nachhaltigkeit ausgerichteten europäischen Fischereipolitik zu unterstützen. Es ist wichtig, dass sich auch ein Binnenland wie die Schweiz mit den direkt betroffenen Küstenländern solidarisiert, müssen wir doch für die Lösung unserer eigenen Probleme (z.B. mit dem Kormoran) ebenfalls auf eine grenzüberschreitende Solidarität zählen können. Die vom WWF International ins Leben gerufene Kampagne wurde u.a. auch von der European Anglers Alliance (EAA) koordiniert, die heute mehr als 5 Millionen Mitglieder zählt.

Wie sich den nachfolgenden Berichten der Ressortchefs entnehmen lässt, engagiert sich der SFV auch in verschiedenen Grenzregionen. Im Kanton Genf setzt sich William Reiter bei den Rhonekraftwerken vor allem für eine Verhinderung der katastrophalen Stauraumspülungen von Verbois ein, welche das unterliegende Rhoneökosystem diesseits und jenseits der Landesgrenze in schwerwiegender Weise schädigen. Bei den Hochrheinkraftwerken (Birsfelden, Augst-Wyhlen, Rheinfelden und Albbruck-Dogern) ist Urs Zeller als Vorsitzender der Arbeitgemeinschaft Renaturierung des Hochrheins am Ball, wobei hier neben lokalen Renaturierungsmassnahmen die Wiederherstellung des Geschiebehaushaltes sowie die Gewährleistung der freien Fischwanderungen im Vordergrund stehen. Im st.gallisch-vorarlbergischen Grenzgebiet haben sich Martin Peter und die betroffenen Verbandsmitglieder einmal mehr mit dem leidigen Regenbogenforellenproblem auseinandergesetzt, für das sich - dank der Mitwirkung von vier Experten aus Deutschland, Österreich und Italien - nach mehr als fünf Jahren endlich eine Lösung abzuzeichnen beginnt.

Wir hatten in diesem Jahr zudem Gelegenheit, die Präsidenten der Arbeitsgemeinschaft für die Fischerei der Alpenländer (ArgeFA) in der Innerschweiz willkommen zu heissen. Die von Ruedi Hauser organisierte Herbsttagung, die in einem gediegenen und doch kostengünstigen Rahmen durchgeführt wurde, ermöglichte den Vertretern aus Bayern, Österreich, Liechtenstein, Südtirol und der Schweiz. einen wertvollen Erfahrungsaustausch über Kommunikation und Information. Daniel Luther von Petri-Heil und unser Informationsbeauftragter, Hans Ulrich Büschi, leisteten den erforderlichen Input. Der slowenische Fischereiverband, welcher der ArgeFA ebenfalls angeschlossen ist, musste sich in diesem Jahr leider entschuldigen lassen.


2 Nationale Aktivitäten
Auf nationaler Ebene ist das relativ knappe Nein des Souveräns zum Elektrizitätsmarktgesetz zu erwähnen, das vom SFV vor allem aus gewässerökologischen Gründen abgelehnt wurde. Obwohl die Argumente der Fischer im Abstimmungskampf nicht ausschlaggebend waren, haben wir doch gegenüber Behörden und Energiewirtschaft ein Zeichen gesetzt, dass wir nicht bereit sind, Hand zu bieten für den weiteren Ausbau der Wasserkraft, insbesondere durch die Förderung von Kleinwasserkraftwerken.

Ein Geschäft, das uns im kommenden Jahr noch stark beanspruchen wird, ist die Revision der Tierschutzverordnung, die ihren Geltungsbereich neu auch auf die Fische ausdehnen soll. Obwohl der SFV mit der Verabschiedung des Ethik-Kodex am 6. Mai 2000 in Muttenz seine Hausaufgaben bereits weitgehend gemacht hat, ist damit zu rechnen, dass von Seiten der Tierschützer noch weitergehende Forderungen an die Bundesbehörden herangetragen werden. Es wird unsere Aufgabe sein, dafür zu sorgen, dass die neuen Vorschriften auf dem Boden der Realität bleiben und dass insbesondere der Vollzug der die Fischerei berührenden Bestimmungen den sachkundigen kantonalen Fischereibehörden und nicht praxisfremden Tierschutzfachstellen übertragen wird.

Die Arbeiten am nationalen Projekt Fischnetz sollen Ende 2003 abgeschlossen werden. Als Mitglied des strategischen Lenkungsgremiums darf ich feststellen, dass die Projektleitung, in der unser Vertreter, Heinz Renz, die Interessen des SFV vertritt, sorgfältig und engagiert arbeitet. Heinz Renz hat es verdankenswerterweise auch übernommen, die Arbeitsgruppe Bewirtschaftung zu leiten, die sich aus Vertretern von Geschäftsleitung (Martin Peter, Thierry Potterat und Tobias Winzeler), Zentralvorstand (Adolf Bolliger und Paul Gubler) sowie aus je einem Vertreter der Kantone (Christoph Küng) und der Wissenschaft (Matthias Escher) zusammensetzt. Ein erster Entwurf der Bewirtschaftungsrichtlinien des SFV konnte dem Zentralvorstand bereits vorgestellt werden. Soweit dies möglich ist, sollen diese Richtlinien Eingang in den Schlussbericht von Fischnetz finden.

Die 5. Internationale Ausstellung FISCHEN-JAGEN-SCHIESSEN, die vom 21.-25. Februar 2002 in Bern durchgeführt wurde, darf als grosser Erfolg gewertet werden. Der Publikumsaufmarsch war noch nie so gross, diese Messe scheint sich definitiv etabliert zu haben. An dieser Ausstellung ist es uns dank des grossen Einsatzes von Ruedi Hauser und Marco Zimmermann, der mit diesem Projekt sein Gesellenstück abgeliefert hat, gelungen, dem SFV einen positiven Auftritt zu verschaffen.

Erfolgreich gestartet worden ist unser neues Mitteilungsblatt SFVnewsFSP, das in Zukunft zwei- bis dreimal jährlich in deutscher bzw. französischer Sprache sämtlichen Vorstandsmitgliedern von Kantonalverbänden und Fischereivereinen zugestellt werden soll. Der Zentralvorstand wird nach Abschluss der Versuchsphase definitiv über dieses Projekt, das den inneren Zusammenhalt im Verband fördern soll, beschliessen. Dem Redaktionsteam gehören die Geschäftsleitungsmitglieder Hans Ulrich Büschi, Ruedi Hauser, Tobias Winzeler und Marco Zimmermann an, der auch für den Layout und die Produktion verantwortlich zeichnet.

Ein Kränzlein winden möchte ich sodann unserm Webmaster Karl Brunner, der unsere Homepage laufend auf dem neuesten Stand hält. Ich möchte an dieser Stelle unsere Mitglieder aufrufen, von dieser Informationsquelle, die unter www.sfv-fsp.ch zu erreichen ist, vermehrt Gebrauch zu machen.

Die Verhandlungen mit dem Verleger des Sportfischermagazins Petri-Heil, die sich aufgrund verschiedener neuer Entwicklungen verzögert hatten, konnten mit dem Zentralvorstandsbeschluss vom 30. November 2002 erfolgreich abgeschlossen werden. Die neue Regelung gilt bis Ende Dezember 2005 und kann jeweils stillschweigend um ein weiteres Jahr verlängert werden.

Danken möchte ich an dieser Stelle noch dem Zentralkassier Rolf Auer, der unsere Verbandsfinanzen im Gleichgewicht hält. Dies ist allerdings nur darum möglich, weil der neu gegründete "111er Club", der am 8. Juni 2001 von 33 Gründungsmitgliedern aus der Taufe gehoben wurde und heute bereits 70 Mitglieder zählt, mit gezielten Finanzspritzen helfend einspringt. Im vergangenen Jahr stellte die Gönnervereinigung dem Verband einen Beitrag von 5'000 Franken für dessen Auftritt an der Ausstellung "Fischen-Jagen-Schiessen" zur Verfügung. Mit 6'000 Franken unterstützt wurde sodann das Projekt "Erhaltung der Fliesswasserstrecke oberhalb des Kraftwerks Rheinfelden". Der SFV unternimmt hier gemeinsam mit den direkt betroffenen aargauischen Fischereiorganisationen einen letzten Versuch, eine potenzielle Äschenstrecke sowie die Stromschnelle "Gwild" zu retten. Einmal mehr muss der Rechtsweg beschritten werden, um eine eklatante Fehlleistung von deutschen und schweizerischen Verwaltungsbehörden bzw. Regierungen zu korrigieren. Der SFV ist auf die Unterstützung durch den 111er Club angewiesen. Werden Sie deshalb Mitglied dieser Vereinigung! Ihre Anmeldung nimmt René Keller, der als Präsident die Gönnermitglieder auch im gesellschaftlichen Bereich bestens betreut, jederzeit gerne entgegen.

Abschliessend möchte ich allen Fischerkolleginnen und -kollegen sowie unserm Geschäftsführer danken, die mich im vergangenen Jahr tatkräftig unterstützt haben. Danken möchte ich vor allem auch den Kantonalverbänden und Sektionen für die enorme Arbeit, die in allen Bereichen geleistet worden ist. Für das kommende Fischerjahr wünsche ich Ihnen allen viel Erfolg und Befriedigung im privaten und beruflichen Alltag.

Werner Widmer
Zentralpräsident

Bericht aus der Westschweiz

Wir haben im vergangenen Jahr unsere Bemühungen fortgesetzt, die noch teilweise oder gänzlich abseits stehenden Kantonalverbände zum Wiedereintritt in den SFV zu bewegen. In Anbetracht der Tatsache, dass sich der SFV vehement gegen die Tendenz gewisser Tierschutzkreise zur Beschneidung der Fischereirechte wehrt, ist es von grosser Wichtigkeit, die Solidarität innerhalb der Fischerfamilie zu stärken. So haben wir mit grosser Freude erfahren, dass der Neuenburgische Kantonalverband entschieden hat, in voller Stärke, d.h. "in corpore", dem SFV wieder beizutreten. Der Kanton Wallis hingegen ist nur durch die Sektion Martigny vertreten. Letztere hat entschieden, weiterhin Mitglied des SFV zu bleiben. Wir geben aber die Hoffnung nicht auf, den ganzen Kantonalverband in den Schoss des SFV zurückführen zu können. Der Kanton Genf ist jetzt reorganisiert und auf gutem Wege zu einer Vollmitgliedschaft im Laufe 2004. So müssen wir noch die Jurassier zum Beitritt bewegen.
Weiterhin im Geiste der Solidaritätsförderung haben die Vertreter der Waadtländer und Genfer Fischer die vor zwei Jahren aufgenommenen Kontakte intensiviert. So liefert der Waadtländer Verband den Genfern Jungforellen bester Qualität, die aus dem geeigneten Einzugsgebiet stammen. Auf Initiative der Waadtländer Fischer kam es zu einer Vereinbarung auf dem Gebiete der Flussfischerpatente. Schon ab diesem Jahr kann ein in Genf wohnhafter Fischer das Patent zum gleichen Preis im Kanton Waadt lösen wie ein in diesem Kanton wohnhafter Fischer. Zuvor kostete das Patent für den Genfer das Doppelte. Nun genügt es, wenn dieser sein Genfer Jahrespatent vorweist. Dies beruht natürlich auf Gegenseitigkeit. Diese Regelung ist schon seit Jahren zwischen Genf und dem französischen Nachbargebiet in Kraft.

Wie uns der Präsident der Waadtländer Fischer weiterhin mitteilt, gewähren sie diese vorteilhafte Regelung allen anderen an Waadt angrenzenden Kantonen wie Freiburg, Neuenburg, Wallis und Bern in der Hoffnung, diese Kantone zum Gegenrecht zu bewegen. Übrigens, die Waadtländer haben dieses Vorgehen einstimmig an ihrer letzten Delegiertenversammlung verabschiedet. Vielleicht trägt diese Idee Früchte bei weiteren Kantonen, namentlich in der deutschen Schweiz?

Durch die Vermittlung des SFV haben die Kantonalverbände die Verhandlungen um die Fischerei mit dem lebenden Fischköder verfolgen können. In diesem Zusammenhang war es ihnen möglich, akzeptable Lösungen mit den kantonalen Instanzen zu definieren, wo Ausnahmen zu gewähren sind. Leider gab es ein Problem mit der Regelung für den Genfersee. Die Fischerei mit dem lebenden Fischköder vom Boot aus wurde zwar erlaubt, jedoch nicht jene vom Ufer aus. Diese Einschränkung wurde aber von den französischen Fischern nicht akzeptiert, so dass dieses Verbot nur auf schweizerischem Territorium gültig ist. Das schweizerisch/französische Abkommen hat jedoch zum Ziel, ein möglichst einheitliches Vorgehen für den ganzen See zu erwirken, welches für Berufs- und Sportfischer durch das alle fünf Jahre verabschiedete Konkordat Gültigkeit hat. Laut unserer Information hat keine richtige Konsultation mit den Seefischern auf schweizerischer Seite stattgefunden, was nicht akzeptabel ist!

Diese einseitige Einschränkung verursacht ein Unrecht gegenüber vielen Fischern auf schweizerischer Seite, die über kein Boot verfügen, jedoch den gleichen Preis für das Patent entrichten müssen. Die FIPAL vertritt die Interessen der Sportfischer auf Schweizer Seite, die APALLF diejenigen der Franzosen. Diese zwei Verbände arbeiten zusammen. Die FIPAL ist nicht Mitglied des SFV. Möglicherweise wurde sie deswegen nicht rechtzeitig vor dieser unglücklichen Einschränkung konsultiert..

Auf dem Gebiete der Renaturierung geht es in Genf im "Turbo"-Takt weiter. Der zuständige Regierungsrat will es so, zur grossen Zufriedenheit der Fischer, mit welchen er sehr konstruktive Beziehungen pflegt. Sein für die Renaturierung der Fliessgewässer zuständige Mitarbeiter ist sehr kompetent. Dieser verfügt neben seiner Ausbildung als Biologe über eine grosse praktische Erfahrung und ist zudem ein aktiver und vielseitiger Fischer.

Thierry Potterat
& William Reiter

Ressort Artenschutz

Das vergangene Verbandsjahr war von folgenden Themen geprägt:

1 Konkurrenzierung der Bachforelle durch die Regenbogenforelle
Das BUWAL hat vier renommierte Fischereiexperten zum Thema befragt und dabei die Thesen in den Berichten von Dr. Armin Peter und Tobias Winzeler überprüfen lassen. Anfangs 2003 sind die Stellungnahmen an einer öffentlichen Tagung präsentiert worden, an der die Experten auch auf Fragen aus dem Publikum eingegangen sind. Alle Experten sind zum Schluss gekommen, dass eine vorübergehende Besetzung ausgewählter Gewässer im St. Galler Rheintal mit Regenbogenforellen zumutbar ist und dass dabei mit keinen negativen Auswirkungen auf die übrige Fauna zu rechnen ist. Eine Arbeitsgruppe soll nun bis Ende Juni ein Positionspapier erarbeiten, welches als Grundlage für weitere Aktivitäten Verwendung finden wird. Aus Sicht des SFV steht einem befristeten Besatz nichts mehr im Wege, weitere Verzögerungen - von wem auch immer - würden ein schlechtes Licht auf die betreffenden Akteure werfen, und es wären dann unweigerlich weitere und diesmal härtere politische Massnahmen angebracht.

2 Vorbereitung des neuen Berichts "Erfolgskontrolle Kormoran und Fische"
Der in Vorbereitung stehende Bericht "Erfolgskontrolle Kormoran und Fische" muss Lösungen für drei Probleme entwickeln, die für unsern Verband von entscheidender Bedeutung sind, nämlich für die übersommernden und brütenden Kormorane in der Schweiz sowie für den Seerhein.
Der SFV lehnt aufgrund bisheriger Erfahrungen mit den überwinternden Kormoranen sowohl die Etablierung des übersommernden wie auch des brütenden Kormorans in der Schweiz ab. Mit dem Synthesebericht konnte eine für alle Seiten verträgliche Lösung des Kormoranproblems gefunden werden, obschon noch etliche Kantone diesen Vogel in ihren Jagdgesetzen schützen. Es ist aber auch unbestritten, dass das heute vorherrschende ausgewogene Bild nur dank den Gebietseinteilungen und den damit verbundenen Abschüssen erreicht werden konnte. Wesentlich zum Erfolg beigetragen hat die am Hochrhein aufgezogene Kormoranwacht, die von den Betroffenen in personeller und finanzieller Hinsicht allerdings sehr viel abverlangt. Aus Sicht des SFV sowie der betroffenen Fischer und Jäger wäre es viel wünschenswerter, wenn die Einflüge am Hochrhein auf ein erträgliches Mass zurückgingen und die Massnahmen dort durchgeführt würden, wo die Kormorane herkommen.

Seit 2002 gibt es auf schweizerischem Gebiet erstmals brütende Kormorane (Naturschutzgebiet FANEL am Neuenburgersee, wo Kormorane am Boden brüten). Hinzu kommt, dass sich der übersommernde Kormoranbestand in den Jahren 1984 bis 2001 von ein paar wenigen auf nunmehr 400 Exemplare erhöht hat. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass der Bestand an brütenden Kormoranen jeweils erst nach 3-4 Jahren stark ansteigt, braucht es nicht viel Fantasie, um die nachteiligen Konsequenzen dieser Entwicklung für unsere Fischfauna abzuschätzen.
Obschon der SFV die Wiederansiedlung verschwundener Tierarten grundsätzlich befürwortet, lehnt er diese im Falle des Kormorans ab. Mit der Duldung von Brutkolonien und von übersommernden Kormoranen ergeben sich u.a. folgende Konflikte:

  • Die Berufsfischer beklagen schon heute die hohen Schäden an Netzen und Fischen, die durch die in den Seen fischenden Kormorane verursacht werden. Einzelne Tiere dürfen zwar bejagt werden. Halten sich die Kormorane nun jedoch während des ganzen Jahres in der Schweiz auf, so verstärkt sich das Schadensbild bei der Berufsfischerei noch mehr und der finanzielle Ausfall, der ja nicht entschädigt wird, erreicht dann ein kaum mehr tragbares Ausmass.
  • Der Kormoran ist in der Schweiz gemäss Jagdgesetz vom 1.9. bis 31.1. jagdbar. Aufgrund dieser Regelung ist eine Bejagung der übersommernden Kormorane in der verbleibenden Zeit nicht zulässig. Sollten diese jedoch geduldet werden, so müsste die Bejagung dieser Vögel im Sinne von Hegeabschüssen ermöglicht werden.
  • Die gefährdeten Fischarten sind unter allen Umständen zu schützen und zu fördern. Es ist kaum wahrscheinlich, dass sich die übersommernden Vögel ausschliesslich an den Seen aufhalten werden. Mit einer Beeinträchtigung der umliegenden Fliessgewässer muss gerechnet werden. Dies gilt auch für die Eingriffsgebiete von besonderer Bedeutung. Dort ist die Kormoranprädation auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Bei den übersommernden Kormoranen, die über kurz oder lang auch zu Brutvögeln werden, bedürfte es bei einer Duldung entsprechender Hegeeingriffe. Aus Sicht des SFV wäre es viel klüger, auf übersommernde und brütende Kormorane zu verzichten, damit jagdliche Eingriffe nicht während des ganzen Jahres notwendig werden. Davon würden auch die übrigen Wasservögel profitieren.

Obwohl der Seerhein schon aus rein topographischer Sicht als Fliessgewässer zu bezeichnen ist, galt er bis anhin als "Nichteingriffsgebiet". Der SFV wünscht nun, dass er neu in die Kategorie der "Eingriffsgebiete" umgeteilt wird, damit der zwar kleine, aber schützenswerte Äschenbestand nachhaltig gefördert werden kann.

Im Übrigen sollte der Synthesebericht 1995 aus Sicht des SFV weitergeführt werden. Wie schon bei diesem Bericht bietet der SFV Hand zu einer einvernehmlichen Gesamtlösung, erwartet jedoch von allen Parteien, dass die fischereilichen Aspekte respektiert werden.

3 Tierschutzgesetz
Das neue Tierschutzgesetz, welches im Jahr 2005 in Kraft treten soll, möchte auch einige fischereiliche Themen aufgreifen. Der SFV hat in einer ersten Stellungnahme bekräftigt, dass die relevanten tierschützerischen Aspekte bereits in den einschlägigen Fischereigesetzen und -verordnungen von Bund und Kantonen verankert sind. Mit der Verabschiedung des Ethik-Kodex im Jahre 2000 hat der SFV zudem seine Hausaufgaben weitgehend gemacht. Der SFV befürwortet allenfalls eine gesamtschweizerische Regelung bei der Ausbildung. Er lehnt jedoch vor allem Vorschriften ab, welche nicht von Fischereifachstellen vollzogen werden.

Martin Peter

Ressort Gewässer und Umwelt

1 Arbeitsgemeinschaft Renaturierung des Hochrheins
Die AG Hochrhein dient weiterhin als Koordinationsorgan für die vielfältigen Probleme, die sich am Hochrhein stellen. Als Vorsitzender stelle ich gemeinsam mit Geschäftsführer Tobias Winzeler die Beziehungen zur Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) sicher. Mit dem Inkrafttreten der neuen EU-Wasserrahmenrichtlinie, die für unsere deutschen und französischen Nachbarn verbindlich ist, treten neue Herausforderungen an uns heran. Wir werden uns in den nächsten Jahren wahrscheinlich neu positionieren und in Zukunft für die Durchsetzung unserer Renaturierungsvorhaben vermehrt Unterstützung aus Brüssel anfordern müssen.

2 Geschiebehaushalt
Nach zweijährigen Geburtswehen ist die vom Regierungspräsidium Freiburg sowie vom Bundesamt für Wasser und Geologie (BWG) in Auftrag gegebene Studie "Potenzial der ökologischen Verbesserung durch Reaktivierung des Geschiebes im Hochrhein" Ende 2002 publiziert worden. Verlangt wurde diese Expertise von den Betreibern der Hochrheinkraftwerke, denen die Bedeutung eines funktionierenden Geschiebehaushaltes immer noch nicht einleuchtet. Das Büro ÖKON aus Regensburg/BRD hat eine saubere Arbeit abgeliefert, die unsere eigenen Erkenntnisse vollumfänglich bestätigt und deshalb auch nicht viel Neues zu Tage bringt. Kraftwerke und Behörden haben mit dieser Studie wieder zwei Jahre Zeit gewonnen, in denen sie nichts unternehmen mussten. Es wird wahrscheinlich Aufgabe der in der AG Hochrhein zusammengeschlossenen Organisationen sein, dieses nützliche Papier vor dem drohenden Schubladisieren zu bewahren.

3 Hochrheinkraftwerke
Damit das ehrgeizige Lachsprojekt der IKSR am Rhein ein Erfolg wird, ist es unerlässlich, dass das KW Kembs dem Altrhein mehr Restwasser zukommen lässt. Ist doch dessen 44 km lange Flussstrecke von Kembs nach Breisach noch in einem einigermassen natürlichen Zustand und würde dem Lachs genügend Laichplätze zur Verfügung stellen. Die heutige Restwassermenge von 20-30 m3/s ist absolut ungenügend. Für die Erneuerung der Konzession 2007 verlangten letzten November die NGO's (Fischerei-, Naturschutzorganisationen D/F/CH) anlässlich eines Kolloquiums in Colmar, dass Restwassermengen von mindestens 150 m3/s zur Verfügung gestellt werden, der Lebensraum Wasser für die Tier- und Pflanzenwelt erweitert und verbessert sowie die Durchgängigkeit für Fische und andere Organismen gewährleistet wird. In der Umweltverträglichkeitsstudie 2003 lässt jetzt die Electricité de France (EDF) eine ganze Reihe definierter Durchflussmengen (20-150 m3/s) wissenschaftlich untersuchen, um ergänzend zu den Simulationsmodellen die ideale Durchflussmenge für den Altrhein zu ermitteln. Bei der Durchführung der Versuche konnten wir anwesend sein. Diese nicht selbstverständliche Offenheit der EDF in der Planungsphase wird von uns geschätzt und hoffentlich macht dieses Novum künftig bei anderen Kraftwerken Schule.
Damit die Laichareale im Altrhein funktionstüchtig bleiben, ist eine ständige Geschiebezufuhr unerlässlich. Wir setzen uns deshalb weiterhin dafür ein, dass das KW Birsfelden verpflichtet wird, das Birsgeschiebe, das zwecks Freihaltung der Schifffahrtsrinne sowieso ausgebaggert werden muss, an einer geeigneten Stelle wieder in den Rhein zurückzugeben. Da sich das BWG bis anhin weigert, die Schlussfolgerungen der verschiedenen Geschiebestudien umzusetzen, werden wir unsere Forderungen wahrscheinlich wieder einmal auf dem Rechtswege durchsetzen müssen.

Ein besonders trübes Kapitel bildet das KW Rheinfelden, das im Jahre 1989 eine Konzession für den Vollausbau seiner bisherigen Konzessionsstrecke erhalten hat. Das Projekt wurde dannzumal trotz der Warnungen der einsprechenden Fischerei- und Naturschutzorganisationen, die von Anfang an auf dessen wirtschaftliche Fragwürdigkeit hingewiesen hatten, durchgezwängt. Gemäss Konzession hätte die Betriebsaufnahme Ende 2004 erfolgen müssen. In Abweichung von klaren Bestimmungen der Verleihung haben nun die Konzessionsbehörden der KWR das Recht eingeräumt, den Bau des neuen Kraftwerks zu etappieren. Die KWR kann die Inbetriebnahme des neuen Werks nach eigenem Gutdünken bis ins Jahr 2019 hinausschieben oder gegebenenfalls sogar auf den Bau des neuen Maschinenhauses verzichten. Mit einer solchen Lösung wird dem Spekulantentum auf Kosten von Natur und Landschaft Vorschub geleistet. Dies ist umso stossender, als die Kraftwerkbetreiber ihrerseits kaum je bereit sind, während der laufenden Konzession ökologische Sanierungsmassnahmen zu akzeptieren. Sie pflegen vielmehr unnachgiebig auf der Einhaltung ihrer wohlerworbenen Rechte zu beharren. Der SFV, der Aarg. Fischereiverband sowie die Gewässerschutzorganisation AQUA VIVA haben den "Vertragsbruch" der KWR nicht akzeptiert und Verwaltungsbeschwerde bei der Rekurskommission UVEK eingereicht. Verfolgt werden folgende Ziele:

  • die Erhaltung des noch vorhandenen ca. 4 km langen Fliessabschnittes, bei dem es sich überdies um eine potenzielle Äschenstrecke handelt,
  • die Erhaltung der Stromschnelle "Gwild" und Aufwertung dieses Lebensraumes,
  • die Verhinderung von Konzessionen auf Vorrat und der Spekulation mit Naturwerten.

Urs Zeller

Ressort Aus- und Weiterbildung

Zum Anlass der Ausstellung Fischen-Jagen-Schiessen in Bern wurden neue Schautafeln und eine Schuldokumentation zum Thema Lebensraum Wasser erstellt. Ich verweise auf die Ausführungen beim Abschnitt Ausstellungen und Messen.

Für die Jungfischerkurse der Vereine bieten wir unsere beliebte Jungfischerbroschüre "Guide" an. Vereinen, die Beratung bei der Organisation von Kursen wünschen, leihen wir nach Möglichkeiten unsere Unterstützung und stellen die nötigen Kontakte her. Dasselbe gilt für die vermehrt über Internet hereinkommenden direkten Anfragen von interessierten Jugendlichen oder deren Eltern.
Für die Fliegenfischerausbildung verfügt der SFV nun in der deutschen wie in der französischen Schweiz über je ein Kompetenzzentrum. Deren Aktivitäten beruhen auf schriftlichen Vereinbarungen mit dem SFV. Die Fliegenfischerschule von Peter Fischer, Schaffhausen, organisierte vom 9.-12 Mai 2002 in Alt St. Johann den traditionellen SFV-Fliegenfischerkurs. 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Anfänger und Fortgeschrittene, erlebten unter seiner Leitung, unterstützt von Co-Instruktor Werner Glanzmann, einen anspruchvollen und lehrreichen Kurs. Für das Frühjahr 2003 ist die erste Brevetierung von Fliegenfischer-Instruktoren SFV in der deutschsprachigen Schweiz geplant.

Unser Partner-Club "La Phrygane" unter der initiativen Leitung von Daniel Gendre führte am 17. März 2002 die erste Brevetierung von Fliegenfischer-Instruktoren SFV in der französischsprachigen Schweiz durch. Sechs Teilnehmer konnten das Diplom und das Abzeichen entgegennehmen. Peter Fischer und ich waren zu diesem Anlass eingeladen und konnten uns von der professionellen Arbeit dieses Vereins überzeugen. Die beiden Partner des SFV für die Fliegenfischerausbildung leisten ihre Arbeit mit Begeisterung und Motivation auf sehr hohem Niveau. Allen Funktionären und ihren Helfern sei an dieser Stelle der beste Dank ausgesprochen.

Ruedi Hauser

SFV-Shop

Im Jahre 2002 betrug der für die Verbandskasse erzielte Reingewinn über 20'000 Franken. Dieses Resultat ist in erster Linie unsern "Kunden" zu verdanken. Dazu einige Kennziffern: Anzahl Postsendungen (Pakete und Briefe) 340, Anteil der Bestellungseingänge per Internet 45%. Die Jungfischerbroschüre "Guide" ist nach wie vor ein Bestseller. Das Lehrbuch "Der Sportfischer" ist neu überarbeitet worden und erfreut sich eines grossen Interesses. Das beliebte Poster "Fische der Schweiz" ist inzwischen vollständig ausverkauft. Der WWF, der das Poster bisher herausgegeben hat, plant für den Herbst 2003 eine aktualisierte Neuauflage. WWF hat sich bereit erklärt, den SFV im Rahmen von dessen personellen und finanziellen Möglichkeiten in Projekt und Herausgabe miteinzubeziehen.

Ruedi Hauser

Aktions- und Kampffonds Fisch 2000

Unser Fonds bezweckt unter anderem, die Gewässer und ihre Uferbereiche in einem gesunden und möglichst naturnahen Zustand zu erhalten, die einheimischen Fischbestände zu fördern und die Aktivitäten des SFV und seiner Mitglieder zugunsten natürlicher Gewässer zu unterstützen. Im Jahr 2001 erhielten wir eine Spende von der Avina Stiftung über CHF 3'000 mit dem Zweck, diesen Betrag an der nächsten Ausstellung "Fischen-Jagen-Schiessen" sinnvoll einzusetzen. Diejenigen, die diese Messe letztes Jahr besuchen konnten, durften sich davon überzeugen lassen, dass solche Spenden durchaus zielgerichtet und auch medienwirksam für unsere Interessen eingesetzt werden können. An dieser Stelle sei der Stiftung ihre grosszügige Spende nochmals herzlich verdankt.Um weiterhin tatkräftig diese Interessen wirksam umsetzen zu können, erlaube ich mir, Sie und Ihre Fischerkolleginnen und -kollegen zu weiteren Spenden aufzurufen! Danke!Fisch 2000 SFV / Poisson 2000 FSPPostcheck-Konto 30-444852-8, 3001 Bern

Besten Dank!

Rolf Auer

Ressort Ausstellungen und Messen

Der SFV beteiligte sich an der internationalen Ausstellung "Fischen-Jagen-Schiessen" vom 21. bis 25. Februar 2002 in Bern. Diese erbrachte einen neuen Rekord von 32'000 Besucherinnen und Besuchern. Unter den neuen SFV-Fahnen, in direkter Nachbarschaft mit der Berufsfischerei und der Jagd, setzte unser Auftritt zusammen mit der aufgebauten Gewässerlandschaft auch optisch den Schwerpunkt für die ganze Halle. Die Ausstellungsanlage nach einem neuen Konzept war durchgängig, übersichtlich und ohne irgendwelche Kulissenwände gestaltet.
Das von der Ausstellungsleitung vorgegebene Thema "Lebensraum" erforderte die Kreation von neuem Ausstellungsmaterial. GL-Mitglied Ruedi Hauser, Ressort Aus- und Weiterbildung, gestaltete dazu illustrierte zweisprachige Schautafeln mit folgenden Titeln: Lebensräume, Ökomorphologie der Fliessgewässer, Ökomorphologie der stehenden Gewässer, Fliessgewässer nach Fischereibiologischen Regionen, Stehende Gewässer nach Gewässertypen, Gewässer-Revitalisierung. Neu gestaltet wurde zudem je eine Schautafel zur Präsentation des SFV und der Jungfischerausbildung.
Gegen dreissig Schulklassen mit 475 Schülerinnen und Schülern, die vorgängig mit einer eigens erstellten Dokumentation bedient wurden, nutzten das Angebot von geführten Besichtigungen. Eine nach Abschluss der Ausstellung ausgewertete schriftliche Umfrage bei der Lehrerschaft ergab eine gute Benotung dieser Jugendarbeit.
Nebst Mitgliedern der Geschäftsleitung betreuten 10 freiwillige hochmotivierte Helfer aus dem Bernisch Kantonalen Fischerei-Verband den Stand und führten u.a. auch die Schulklassen mit hoher Fachkenntnis durch die Ausstellung. Herzlichen Dank!

Das Ausstellungsmaterial und der Ausstellungsstand sind inzwischen in einem neuen geeigneten Lagerraum untergebracht. Stand, Schautafeln und Zubehör können von den Verbänden und Vereinen nach Absprache mit dem Ressortleiter für lokale und regionale Anlässe ausgeliehen werden. Die Schautafeln über den Lebensraum Wasser können auch als Separatdruck auf Plakatpapier gegen Verrechnung bezogen werden.
Bis Mitte Jahr planen wir, das gesamte Standmaterial inkl. aller Schautafeln und Poster im Internet aufzubereiten. Das gesamte Material kann im Internet betrachtet werden. Somit kann der "Besucher" sich seinen Stand in Form einer Einkaufsliste zusammenstellen und für seinen Anlass reservieren lassen. Selbstverständlich sind so auch alle Neuerungen laufend abruf- und sichtbar.
Ebenso werden wir ein Konzept ausarbeiten, bei welchem aktiv Einkaufszentren, Schulen und öffentliche Stellen angeschrieben werden, ob sich in ihrem Umfeld eine Ausstellung durchführen liesse. Hierfür sind wir natürlich auch auf die Initiative der lokalen Vereine und Verbände angewiesen. Ähnlich wie bei "Fischen-Jagen-Schiessen" sollte sich ein Verein oder Verband mitverantwortlich zeigen, damit eine solche lokale Präsenz aufgebaut werden und eine entsprechende Ausstellung durchgeführt werden kann. Weitere Angaben dazu folgen während des Jahres.

Marco Zimmermann

Ressort Information und PR

1 Schweizerische Fischerei-Zeitung / "Petri-Heil"
Die "Schweizerische Fischerei-Zeitung - fischerei" ist das offizielle Publikationsorgan des SFV. Sie erschien im Berichtsjahr im 110. Jahrgang wiederum als integrierender Bestandteil des Fachmagazins "Petri-Heil". In den elf Ausgaben des Jahrgangs 2002 wurden insgesamt 22 Seiten mit Verbandsbeiträgen (Berichterstattung über laufende Geschäfte der Organe, Vernehmlassungen, Stellungnahmen, Rechtsfälle sowie Nachrichten aus den Internationalen Organisationen, denen der SFV angehört) publiziert. Weitere SFV-relevante Themen allgemeinen Interesses wurden im Hauptteil des Trägermediums veröffentlicht. Die Zusammenarbeit mit der Redaktion von "Petri-Heil", in welcher der Berichterstatter Einsitz hat, war wie gewohnt problemlos. Die verantwortlichen Redaktoren Hansjörg Dietiker und Daniel Luther waren ausserdem dafür besorgt, dass die wichtigsten Ereignisse der Kantonalverbände und Vereine gebührend zur Darstellung gelangten

2 Internet
Die von Webmaster Karl Brunner völlig neu gestaltete Homepage des SFV (www.sfv-fsp.ch), im Lauf des Berichtsjahr fortwährend ergänzt und vervollständigt, ist zu einer beliebten Anlaufstelle und wichtigen Informationsquelle geworden, die auch international Beachtung findet. Die Website wird in der Regel jeden Monat aktualisiert und mit den jeweiligen Inhalten der SFZ ergänzt. Zwischenzeitliche Aktualisierungen, vorab aus dem Bereich des SFV-Pressedienstes, erfolgen im Bedarfsfall. Erstmals konnten die wichtigsten Online-Inhalte in französischer Sprache publiziert werden. Damit wurde ein altes Postulat der SFV-Mitglieder aus der Romandie erfüllt.

3 SFVnewsFSP
Im Berichtsjahr wurden die beiden ersten Ausgaben des SFV-internen Publikationsorgans "SFVnewsFSP" in deutscher und in französischer Sprache herausgegeben. Die erste Nummer umfasste insgesamt 12 Seiten (wovon 5 S. Inserate), die zweite deren 16 (6 S. Inserate). Zielpublikum sind die Verbands- und Vereinschargierten. Die neue Publikation wird von einer SFV-internen Redaktion (W. Widmer, T. Winzeler, R. Hauser, M. Zimmermann, H.U. Büschi) betreut. Gestaltung, Produktion und Inseratverwaltung besorgt Marco Zimmermann, für die redaktionellen Inhalte zeichnet der Berichterstatter verantwortlich. Neben Verbandsangelegenheiten umfassten die "SFVnewsFSP" zusätzliche, in der SFZ nicht publizierte Inhalte. Gewisse Doppelspurigkeiten mit der SFZ sind unumgänglich, sollen doch die Nichtabonnenten des "Petri-Heil" ebenfalls mit den wichtigsten Verbandsnachrichten bedient werden.

Hans Ulrich Büschi

ONLINE-DOSSIERS

Zu den folgenden Schwerpunktsthemen hat der SFV ausführliche Online-Dossiers eingerichtet:

Pestizide

Das Argumentarium zur Pestizid- und Trinkwasserinitiative

Dossier Doubs

Online Dossier zur Rettung des Doubs

Fischabstieg

Online-Dossier zum vergessenen Weg zurück

Das Bachneunauge

Online-Dossier zum Fisch des Jahres 2017

FISCHER MACHEN SCHULE

Exkursionsprogramm des SFV für Schulen

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