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Jahresbericht 1999 des Zentralpräsidenten

1 Aktivitäten innerhalb des Verbandes
Geschäftsleitung und Zentralvorstand befassten sich im vergangenen Jahr schwergewichtig mit den finanziellen Problemen sowie mit der Neustrukturierung des Verbandes. Mit Ausnahme von Glarus, Luzern, Obwalden und Thurgau meldeten alle Kantonalverbände rückläufige Mitgliederzahlen, so dass sich der Gesamtverlust gegenüber dem Vorjahr auf 1374 Fischerinnen und Fischer summierte. Abgesehen von der politischen Schwächung, die mit jedem Mitgliederrückgang verbunden ist, führte dies auch zu Mindereinnahmen von rund 6'870 Franken gegenüber dem budgetierten Betrag von 185'000 Franken. Den spärlicher fliessenden Mitteln steht ein wachsender Strom von Aufgaben im gewässerökologischen und fischereilichen Bereich gegenüber, mit denen sich auch der SFV immer intensiver auseinandersetzen muss. Ich nenne hier stichwortartig nur die schleichende Vergiftung unserer Gewässer durch einen Schadstoffcocktail noch unbekannter Zusammensetzung, die unbefriedigenden Verhältnisse in den Stauhaltungen unserer Mittellandflüsse, das ungelöste Restwasserproblem im Berggebiet, der massive Rückgang der Bachforellenbestände usw. Diese gegenläufige Entwicklung von sachlichen Notwendigkeiten und finanziellen Möglichkeiten zwingt uns alle zum Überdenken der Situation. Gefragt ist die Mitwirkung aller bei der Analyse der bestehenden Probleme, bei der Entwicklung von Ideen und Vorschlägen sowie bei deren Verwirklichung.

Eine wichtige Grundlage für unsere weiteren Aktivitäten bildet das Dokument "SFV - 2000 plus / Leitideen und Grundsätze für die künftige Verbandspolitik", das an der letzten Delegiertenversammlung in Zürich einstimmig verabschiedet wurde. Da der Dachverband unmöglich alle Aufgaben allein bewältigen kann, hat die Geschäftsleitung ein Arbeitspapier erstellen lassen, in dem eine detaillierte "Aufgabenteilung innerhalb des SFV" vorgeschlagen wird. Kantonalverbände und Vereine sollen wissen, welche Aufgaben sie auf den schweizerischen Verband abschieben können, bei welchen Projekten sie auf eine Unterstützung desselben zählen können und welche Aufgaben sie allein bewältigen müssen. Dieses Papier, das sämtlichen Vereinen zugestellt werden wird, stellt einen Spiegel unseres föderalistischen Aufbaus und Zusammenlebens dar.

Die finanzielle Situation des Verbandes wird im Dokument "Entwicklung von Aufwand und Ertrag ab 1996 und Grundlagenpapier für einen Finanzplan" zusammengefasst, das sämtlichen Vereinspräsidenten und Delegierten zur Verfügung gestellt wird. Daraus geht hervor, dass sich weitere Defizite auch dann nicht vermeiden liessen, wenn die Ausgaben auf den heutigen, bereits stark reduzierten Stand eingefroren würden. Der Zentralvorstand hat sich an seiner Herbstsitzung zur Erkenntnis durchgerungen, dass ein befriedigendes Funktionieren des Verbandes nur mit Hilfe einer Beitragserhöhung sichergestellt werden kann.

Mit einer Beitragserhöhung allein möchten wir es allerdings nicht bewenden lassen. Gestützt auf einen Beschluss des Zentralvorstandes hat die Geschäftsleitung deshalb einer Arbeitsgruppe, die sich aus den Herren René Keller/SH (Vorsitz), Rolf Beck/BE, Stefan Raemy/FR und Martin Peter/ZH zusammensetzte, den Auftrag erteilt, eine Analyse der aktuellen Situation vorzunehmen und Lösungsvorschläge im strukturellen und finanziellen Bereich zu unterbreiten. Ich möchte an dieser Stelle unsern Kollegen für die speditive und fundierte Erledigung ihres Auftrages danken. Der Zentralvorstand wird den wertvollen Bericht der Arbeitsgruppe "Strukturen und Finanzen" noch vor der nächsten Delegiertenversammlung beraten und die erforderlichen Beschlüsse fassen.

Neben fünf Geschäftsleitungs- und vier Zentralvorstandssitzungen wurde am 25. September in Lausanne eine Präsidentenkonferenz unserer welschen Vereine durchgeführt. Ich möchte an dieser Stelle dem waadtländischen Kantonalpräsidenten, Ernest Regard, für die erwiesene Gastfreundschaft herzlich danken. Dank gebührt auch meinen Kollegen Heinz Renz, Jean Dessous l'Eglise und William Reiter, welche souverän durch die verschiedenen Traktanden geführt haben.

2 Beziehungen nach aussen
Die European Anglers Alliance (EAA) hat an ihrer letzten Generalversammlung in Oslo Polen und Tschechien als neue Mitglieder aufgenommen. Damit dürfte diese europäische Fischereiorganisation gegen 5 Mio. Mitglieder umfassen. In den nächsten Jahren soll ihre Schlagkraft durch die Schaffung eines Sekretariates erhöht werden.

In der zentraleuropäischen Gruppe, die ich seit einigen Jahren präsidiere, haben wir uns vor allem mit folgenden Geschäften befasst: Massnahmen gegen den Kormoranfrass, Bekämpfung der Kleinwasserkraftwerke, Wiederansiedlung des Lachses in allen massgebenden europäischen Flusssystemen und Koordination der Fischereiprüfungen auf europäischer Ebene.

Die Arbeitsgemeinschaft für die Fischerei der Alpenländer (ArgeFA), die zweimal unter dem Vorsitz unseres Ehrenmitgliedes Hans Hirschi tagte, hat sich auch in diesem Jahr mit der Kormoran- und Regenbogenforellenfrage auseinandersetzen müssen. In einer Resolution forderte sie die zuständigen Minister der Alpenländer und der EU zudem auf, die sehr fragwürdige Förderung der Kleinwasserkraftwerke endlich einzustellen und dafür die Vorschriften zum Schutze der Gewässer mit allem Nachdruck durchzusetzen.

Über die Aktivitäten der Arbeitsgemeinschaft Renaturierung des Hochrheins wird im Ressort "Gewässer und Umwelt" näher informiert werden.

3 Geschäfte von gesamtschweizerischer Bedeutung
Der SFV wurde eingeladen, in der vom Bundesamt für Energie eingesetzten Arbeitsgruppe Förderung der Wasserkraft mitzuwirken. Dieses Gremium soll dem Bundesrat Vorschläge unterbreiten, wie die rund 110 Mio. Franken, die aufgrund des neuen Förderabgabegesetzes zur Erhaltung und Erneuerung bestehender Wasserkraftwerke zur Verfügung stehen werden, zu verwenden sind. Unser Geschäftsführer wird sich in diesem Gremium dafür einsetzen, dass dieses Geld nicht nur zur Sanierung von Investitionsruinen, sondern auch für die Renaturierung von Fliessgewässern eingesetzt wird.

Ebenso wird unser Verband die Entwicklungen aufmerksam verfolgen, die sich im Gefolge der Strommarktliberalisierung ergeben. Neben der zur Zeit laufenden Beratung des Elektrizitätsmarktgesetzes müssen wir unser Augenmerk vor allem auf jene parlamentarischen Vorstösse richten, die eine Aufweichung der hart erkämpften Restwasservorschriften anstreben. Nichts Gutes erahnen lassen auch die verschiedenen Initiativen zur Abschaffung des Beschwerderechtes der Umweltschutzorganisationen. Die Abschaffung dieses Rechtes würde uns umweltpolitisch wieder in die Steinzeit zurückwerfen.

Kurz vor Jahresende sind wir vom UVEK eingeladen worden, uns zur geplanten Revision der Fischereiverordnung vernehmen zu lassen. Hauptthemen bilden für uns die beiden Problembereiche "lebende Köderfische" sowie die "Einsatzmöglichkeiten für Regenbogenforellen". Was die Frage der lebenden Ködenfische angeht, finden sich hierzu Vorschläge im Entwurf zu einem Ethik-Kodex des SFV, der an der nächsten DV verabschiedet werden soll. Zur Regenbogenforellenproblematik wird sich der Ressortleiter Artenschutz näher äussern. Ich möchte an dieser Stelle nur meinem Befremden darüber Ausdruck geben, dass am grundsätzlichen Einsatzverbot in Kanäle und andere Fliessgewässer, die sich als Lebensraum für Bachforellen nicht mehr eignen, offenbar festgehalten werden soll. Die Tatsache, dass es den Wissenschaftern der EAWAG trotz eines massiven zeitlichen und finanziellen Aufwandes nicht gelungen ist, ihre Theorie von der Gefährdung der Bachforelle durch die Regenbogenforelle zu untermauern, wird einfach unter den Tisch gewischt nach dem Motto, dass nicht sein kann was nicht sein darf.

Im Frühsommer konnten wir nach mehr als zweijähriger Arbeit endlich die Sozioökonomische Studie "Angeln in der Schweiz" einer weiteren Öffentlichkeit vorstellen. Das Medienecho war sowohl in der Deutschschweiz als auch in der Romandie ausserordentlich gross. Mit diesem Papier haben wir nun ein Arbeitsinstrument in der Hand, das uns bei der Erfüllung unserer verbandspolitischen Aufgaben sehr dienlich sein kann. Ich möchte an dieser Stelle Herrn Dr. Staub vom BUWAL freundlich danken, der uns in fachlicher und finanzieller Hinsicht eine namhafte Unterstützung hat zuteil werden lassen.

Im vergangenen Jahr angelaufen ist sodann das Projekt Netzwerk Fischrückgang Schweiz, über dessen Fortschritte sämtliche interessierten Vereine laufend mittels des Mitteilungsblattes fischnetz-info orientiert werden.

Abschliessend möchte ich sämtlichen Fischerinnen und Fischern für die grosse Arbeit danken, die Sie auch im vergangenen Jahr im Interesse unserer Sache geleistet haben. Besonders danken möchte ich meinen Kollegen in der Geschäftsleitung und im Zentralvorstand sowie dem Geschäftsführer, ohne deren Einsatz ein Fortkommen im Verband nicht möglich wäre. Ich hoffe, auch im nächsten Millenium auf Euch zählen zu können.

Dr. Kurt Meyer

Ressort Information und PR

1 Pressedienst
Der Pressedienst SFV publizierte im Berichtsjahr insgesamt fünf Medienmitteilungen über aktuelle Fragen. Folgende Themen wurden darin behandelt: Nein-Parole des SFV zum revidierten Raumplanungsgesetz (21.1.), DV 1999 (25.4.), Veröffentlichung der sozio-ökonomischen Studie "Angeln in der Schweiz" (15.7.), DV EAA (16.10.), Beschwerde an das Bundesgericht i.S. KW Birsfelden (24.12.). Die Communiqués wurden jeweils den beiden Nachrichtenagenturen SDA und AP sowie ausgewählten Medien direkt zugestellt und auf der SFV-Homepage im Internet veröffentlicht.

Die Medienkonferenz vom 15. Juli in Bern, an der die sozio-ökonomische Studie vorgestellt wurde, war inbezug auf das Medienecho ein voller Erfolg. Die Tageszeitungen, darunter Leadtitel wie BLICK, TAGESANZEIGER, NZZ, LE MATIN, 24HEURES und CORRIERE DEL TICINO, widmeten dem Report ausführliche und teilweise mit eigenem Bildmaterial illustrierte Berichte. Auch in den elektronischen Medien fand die Medienkonferenz ein gutes Echo. Es bestätigte sich so erneut, dass der SFV sehr wohl von den Medien und der Öffentlichkeit gebührend zur Kenntnis genommen wird, wenn er handfeste Informationen anzubieten hat. Die immer wieder kritisierte "schwache Medienpräsenz" ist somit nicht auf ein schlechtes Image des SFV, sondern auf den Mangel an interessanten "Facts and Figures", d.h. medienwirksamen Nachrichten zurückzuführen.

Die Homepage des SFV (www.sfv-fsp.ch) wird monatlich, im Bedarfsfall auch häufiger mit den Inhalten der SFZ und weiteren Nachrichten (vgl. oben) aktualisiert und ergänzt. Leider sind die Kantonalverbände und ihre Vereine immer noch viel zu wenig präsent: Einzig die Kantonalverbände Bern und Appenzell I.R. haben eigene Websites aufgeschaltet.

Die Medienbeobachtung hielt sich im bisherigen Rahmen und bezog sich auf durchschnittlich 20 Titel der deutschen, französischen und italienischen Schweiz.

2 Schweizerische Fischerei-Zeitung / Petri-Heil
Der Titel "Schweizerische Fischerei-Zeitung - fischerei" als offizielles Publikationsorgan des SFV erschien in seinem 107. Jahrgang. Er ist nach wie vor integrierender Bestandteil des Fachmagazins "Petri-Heil". In insgesamt elf Ausgaben wurden 27 Seiten mit Verbandsnews (inkl. Anzeigen "SFV-Shop") publiziert. Die Zusammenarbeit mit der Redaktion des Hauptträgers "Petri-Heil" wickelte sich im bewährten Rahmen einer guten und engen Zusammenarbeit mit Chefredaktor Hansjörg Dietiker und Redaktor Daniel Luther ab. Deren Verständnis für die Belange des SFV ist stets gross und sei auch an dieser Stelle verdankt. Weiterhin nicht unproblematisch ist die Zusammenarbeit mit der Druckvorstufe, bedingt durch den erneuten Wechsel der Produktionsfirma. Der Umstand, dass keine Online-Verbindung zwischen der Redaktion SFZ und dem Layout existiert, wirkt sich zusätzlich erschwerend aus.

3 Interne Information
Die verbandsinterne Information lässt immer noch zu wünschen übrig. Die SFV-Medienmitteilungen werden zwar seit dem Berichtsjahr jeweils auch den Publikationsorganen der Kantonalverbände und Fischereivereine zur Verfügung gestellt, über deren Adressen das SFV-Sekretariat verfügt. Dies geschieht auf Wunsch mittels E-Mail oder Diskette. Diese Dienstleistung wird fortlaufend ausgebaut. Die Kantonal- und fallweise auch die Vereinspräsidenten werden ebenfalls mit diesen Unterlagen bedient. Die Adressenkartei ist allerdings noch immer nicht vollständig. Auch der Abdruck der Verbandsmitteilungen in den Vereinsblättern ist sehr unterschiedlich. Als gravierender Mangel erweist sich nach wie vor das Fehlen von Ansprechpartnern, die in den Kantonalverbänden für die Informationsbelange zuständig sind.

Hans-Ulrich Büschi

Ressort Aus- und Weiterbildung

Zur Unterstützung von Jungfischerkursen wurden 2770 Jungfischerbüchlein "Guide" abgesetzt. Den italienisch sprechenden Vereinen Graubündens und dem Tessin steht neu eine Fassung deutsch/italienisch zur Verfügung. Der Ausbildungsordner, basierend auf der alten Broschüre, ist inzwischen vergriffen. Die Nachfrage von wenigen Exemplaren pro Jahr lässt darauf schliessen, dass die Kursunterlagen eher regional und lokal unterschiedlich erstellt werden. Aus diesem Grunde und nicht zuletzt auch angesichts der finanziellen Möglichkeiten wurde eine Neuauflage des Ordners vorerst hinausgeschoben. Es sei darauf hingewiesen, dass der SFV-Shop das deutsche Lehrmittel zur Sportfischer-Prüfung "Der Sportfischer" vertreibt.

Der Fliegenfischerkurs des SFV in Alt St. Johann an der Thur konnte wiederum erfolgreich durchgeführt werden. Erstmals hat eine kleine Gruppe aus der Romandie daran teilgenommen. Die Kursunterlagen und das Reglement über die Brevetierung von Fliegenfischer-Instruktoren des SFV sind inzwischen unter Mithilfe von GL-Mitglied William Reiter ins Französische übersetzt worden. Der Einführung von Fliegenfischerkursen in der Welschschweiz auf dem gleichen Niveau sehen wir mit Zuversicht entgegen. Unserem Kursleiter Peter Fischer sei an dieser Stelle der beste Dank ausgesprochen.

Ruedi Hauser

Ressort Gewässer und Umwelt

Folgende Projekte, denen nationale Bedeutung beigemessen werden kann, bildeten Schwerpunkte unserer Arbeit.

1 Renaturierung des Hochrheins
Unter der Flagge des SFV arbeitet die als NGO (Non Governmental Organization) anerkannte Arbeitsgemeinschaft Renaturierung des Hochrheins konstruktiv und erfolgreich in verschiedenen Arbeitsgruppen an den internationalen Projekten "Rhein 2000" und "Lachs 2000" mit (Winzeler/Zeller).

Vom 10.-12.3.1999 fand in Rastatt das gut besuchte 2. Internationale Rhein-Symposium "Lachs 2000" der IKSR statt. Dieses Programm wurde im Jahre 1986 ins Leben gerufen, nachdem im Gefolge der Chemiekatastrophe bei Basel der Rhein und seine Fische vergiftet worden waren. Im Jahr 2000 soll der Lachs wieder bis Basel wandern können, sagten die Rhein-Minister nach dem Sandoz-Unfall. Die Idee wirkte damals wie eine romantische Utopie. Er ist heute zwar noch nicht hier, aber - wie die Basler Zeitung kürzlich zutreffend schrieb - wir befinden uns auf der " ... langen Zielgeraden für "Lachs 2000". Die Rhein-Minister haben beschlossen, das Programm zur nachhaltigen Entwicklung des Rheins und seiner Zuflüsse sowie das erfolgreich angelaufene Lachs-Programm nach dem Jahr 2000 konsequent weiter zu führen.

Die ersten Erfolge der Lachs-Hilfsprojekte zeigten sich in der Sieg am Niederrhein, wo die untersten vier Stauwehre naturnahe Fischpässe erhielten. Seit 1990 sind mindestens 114 Lachse aus der Nordsee über den Niederrhein in die Sieg aufgestiegen und haben sogar mit der natürlichen Fortpflanzung begonnen. Seit 1996 sind in der Lahn ein und im Saynbach 13 Rückkehrer zu verzeichnen. Inzwischen schwimmen Lachse die 700 km rheinaufwärts bis zum untersten Stauwehr im Oberrhein bei Iffezheim, wo die französischen Partner insgesamt 44 Exemplare entdeckten. Der grösste Fischpass Europas wird am Wehr Iffezheim gebaut und soll ab dem Jahr 2000 den Lachsen den Weg öffnen in die schwarzwäldische Rench und ins elsässische Illsystem. Mittelfristiges Ziel ist, dass die Wanderfische von der Rheinmündung wieder bis Basel aufsteigen können. Während im Jahr 1885 250'000 Lachse gefangen wurden, werden es nach Abschluss des Aktionsprogramms vielleicht wieder ein paar Tausend sein.

2 Geschiebehaushalt am Hochrhein: ein gesamtschweizerisches Pilotprojekt
Ein weiteres Projekt (seit 1997) für die Gesundheit des Ökosystems Rhein ist gut angelaufen. Unter der Leitung des Bundesamtes für Wasserwirtschaft und des Regierungspräsidiums Freiburg untersuchen das Büro Schälchli, Abegg und Hunzinger sowie die Universität Karlsruhe, ob der Geschiebetransport durch die Stauhaltungen der 11 Hochrhein-Kraft-werke möglich ist. Die ersten Resultate sind positiv ausgefallen. Das heisst, dass die Geschiebefrachten aus Zuflüssen wie Thur, Töss, Wutach, Ergolz, Birs und Wiese nicht mehr an der Mündung ausgebaggert werden müssen, sondern im Fluss verbleiben und natürlicherweise abwärts wandern können, was unseren Kieslaichern zugute kommen wird. Die Zusammenarbeit zwischen Behörden D/CH, den elf Kraftwerksbetreibern und uns NGO's ist bis anhin konstruktiv und gut. Ich hoffe, dass dies bei den Umsetzungsmassnahmen ebenfalls der Fall sein wird.

3 Projekt "Netzwerk Fischrückgang Schweiz"
Dieses Projekt (1998 ins Leben gerufen) beschäftigte mich am meisten wegen des seit einigen Jahren in schweizerischen Fliessgewässern beobachteten Fischrückgangs sowie wegen des teilweise mangelhaften Gesundheitszustandes der Fische. Ich frage mich, ob diese besorgniserregenden Entwicklungen Zeichen dafür sind, dass der rationaltechnische Umgang mit dem Wasser und den Gewässern bereits an die Grenzen der Belastbarkeit gestossen ist. Zeigt uns das Wasser nun seine Spiegelfunktion?

Das Ziel von Fischnetz lässt sich grob wie folgt umreissen: Ergründung des Fischrückgangs und Aufzeigen ganzheitlicher Ansätze zur Beseitigung der wichtigsten Ursachen. In knapp fünf Jahren sollten 15 Teilprojekte in der Kostengrösse von mehr als 5,3 Millionen. Franken Resultate hervorbringen. Mit diesen ambitiösen Zielvorgaben liegt die Messlatte ausserordentlich hoch. Vielleicht ist es gerade diese besondere Herausforderung, welche den Lenkungsausschuss (NGO-Mitglied ist unser Zentralpräsident) und die Projektleitung mit Begeisterung, Engagement und Fachkompetenz an die Aufgabe herangehen lässt.

Abschliessend möchte ich all jenen danken, die im Interesse unserer Gewässer in irgendeiner Art mit uns zusammengearbeitet haben. Ich hoffe, die fruchtbare Zusammenarbeit auch im neuen Jahr weiterführen zu dürfen.

Urs Zeller

Ressort Artenschutz

Das vergangene Jahr war gekennzeichnet durch die Kontroverse "Bachforelle vs. Regenbogenforelle". Mit Entscheid vom 19.1.1999 hat das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) das Gesuch des Kantons St. Gallen abgelehnt, für die st. gallischen-vorarlbergischen Grenzgewässer Alpenrhein und Alter Rhein den Besatz von Regenbogenforellen zuzulassen. Begründet wurde dieser Entscheid mit dem Fehlen des gesetzlichen Nachweises, dass durch den Besatz keine Gefährdung oder Veränderung der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt erfolge.

Aus Sicht des SFV haben es die Behörden mit diesem negativen Entscheid versäumt, die in den st. gallisch-vorarlbergischen Grenzgewässern bestehende Konfusion zu bereinigen und den übergangsweisen Einsatz von Regenbogenforellen in den Alpenrhein zumindest solange zuzulassen, bis die ökologischen Voraussetzungen für das Überleben der Bachforellen wieder gegeben sind. Die von der Finanzdirektion des Kantons St. Gallen angestrebte pragmatische Lösung hätte sich auch aus der Sicht des Artenschutzes problemlos begründen lassen. Wie die vom SFV herausgegebene Abhandlung "Marginale Bedeutung des Konkurrenzdruckes von Regenbogenforellen auf Bachforellen" aufzeigt, haben die mehrjährigen Untersuchungen der EAWAG keine stichhaltigen Anhaltspunkte dafür geliefert, dass die Regenbogenforelle die einheimische Tier- und Pflanzenwelt gefährden oder eine unerwünschte Veränderung der Fauna zur Folge haben würde. Die Daten in der EAWAG-Studie weisen im Gegenteil darauf hin, dass sich die Bachforelle in jenen Gewässern, die ihre Anforderungen an den Lebensraum in qualitativer und struktureller Hinsicht erfüllen, gegenüber der Regenbogenforelle behaupten kann.

Im Rahmen eines speziellen Untersuchungsprogramms werden zur Zeit im Auftrag der Internationalen Regierungskommission Alpenrhein in drei Versuchsstrecken Grossversuche mit Totholz durchgeführt. Die Studie soll klären helfen, ob und inwieweit Totholz zur Veränderung/Verbesserung der Fischbestände beiträgt, wie es sich auf andere Gewässerorganismen und die Gewässerstruktur auswirkt und ob sich Totholzeintrag als mittelfristige Strukturverbesserungsmassnahme generell eignet. Die drei Versuchsstrecken liegen am Spiersbach (Land Vorarlberg), am Liechtensteiner Binnenkanal (FL) sowie am Werdenberger Binnenkanal. Der im Werdenberger Kanal ausgewählte Abschnitt liegt ca. 300 m unterhalb der Abwasserreinigungsanlage in Buchs (vgl. dazu auch die nachstehende Abbildung).

Quelle: http://www.fischerweb.ch/images/Ochsensand_.gif

Die drei Versuchsstrecken, die eine Länge von je 450 m aufweisen, werden in drei gleich lange Abschnitte unterteilt, wobei im mittleren Abschnitt von ca. 150 m Länge Totholz eingetragen wird. Die daran anschliessenden oberen bzw. unteren Abschnitte dienen als Kontrollstrecken.

Als erste Arbeit fand am 4.9.1999 ein Abfischen statt. Zweck dieser Aktion war die Aufnahme des Bestandes der sich im untersuchten Bereich aufhaltenden Fischarten. Fische mit einer Länge von >12 cm wurden dabei mit einem blauen Farbstoff markiert. Insgesamt wurden 1470 Fische gezählt.

Der SFV hofft, dass sich aus dieser Versuchsanordnung für die künftige Besatzpolitik adäquate Schlussfolgerungen ziehen lassen. Können sich beispielsweise die Bachforellen trotz günstiger morphologischer Voraussetzungen und trotz fehlender Konkurrenz durch die Regenbogenforelle in den untersuchten Gewässerabschnitten nicht halten, dann ist unseres Erachtens der Nachweis erbracht, dass eine Bewirtschaftung mit Bachforellen aus irgendwelchen Gründen (z.B. fehlende Gewässerqualität) vorderhand nicht möglich ist. Das wäre dann die allerletzte Chance für das BUWAL, seine Haltung gegenüber der Regenbogenforelle neu zu überdenken.

Ich danke an dieser Stelle allen FischerInnen, die mich in meiner Arbeit im vergangenen Jahr unterstützt haben. Die Themen "Fischprädation", "Regenbogenforellenbesatz" und "ökologischer Gewässercocktail" werden uns leider - hoffentlich in verschiedener Ausprägung und Zeitachse - noch viele Jahre beschäftigen. Es bleibt zu hoffen, dass die Einsicht bei vielen Behörden wächst, nicht nur verbieten zu können, sondern auch etwas leisten zu müssen.

Martin Peter

Ressort Ausstellungen und Sponsoring

In diesem Jahr waren von Seiten der Verbände, Vereine und anderen Organisationen Mithilfe bei der Erarbeitung von Konzepten, bei der Vermittlung von Material und beim Standbau gefragt. An Ausstellungen wurde nur eine Doppelausstellung in Basel durchgeführt. So blieb mir Zeit, das arbeitsaufwendige Jahr 2000 mit seinen zahlreichen Grossanlässen vorzubereiten.

1 Anlässe

  • Als erste Aktion konnte ich die Aquarien des Kantonalen Fischerei-Verbandes Basel-Stadt an den Sportfischerverein Obwalden vermitteln. An dieser Stelle sei dessem Präsidenten, Aerni Rohrer, gedankt für die gelungene Präsentation der Fischerei an der kantonalen Trophäenschau vom 14.-17. Januar 1999 in Sachseln.
  • An der Delegiertenversammlung des SFV waren unsere Fahnen und das Transparent im Einsatz.
  • Am 25. + 26. September 1999 war unser Stand am Weinländer Herbstfest für die Zürcher Fischer im Einsatz. Im Mittelpunkt standen die Ossinger Reviere Hugersee, Thur und Lattenbach. Mein Dank für unsere Präsentation gilt hier dem OK und Marcus Schmid.
  • Am 10. Oktober 1999 konnte ich als Museumsguru im Museum eine Ausstellung und den Film Lachs 1909 zeigen sowie ein 3-stündiges Referat über die Zeitzeugen, die Rheinfischerei sowie die Verbandsstrukturen halten. Die Aufwendungen wurden aus dem Staatsfonds der Museen beglichen.
  • Herbstmesse Basel vom 23. Oktober bis 1. November 1999. Diese gewaltige Ausstellung wurde in zwei Hallen durchgeführt. Die Kantonspolizei Basel-Stadt (Fischereiaufsicht) zeigte eine Aquarienschau mit den vorhandenen Rheinfischen, ebenso das Basler Lachsprojekt Lachs 2000. In der zweiten Halle konnten wir den SFV vorstellen. Ausserdem präsentierten wir das Herstellen von Ködern, Materialien, Schmuckfliegen etc. Ebenfalls vorgestellt wurde unser Fischkochkurs. Insgesamt wurden während des Jahres neun Kurse für Basel und Umgebung angeboten, welche immer ausgebucht waren. Der Kochkurs, der mit 18 - 20 Teilnehmern belegt sein sollte, kann auch von andern Organisationen durchgeführt werden. Zuständiger Instruktor ist René Schultz in Basel, Tel. P 061 601 14 88 und G 061 685 62 80.
  • Vom 24.-30. November 1999 wurde ein Teil des SFV-Standes an einem Anlass in Reigoldswil aufgestellt.

An allen Ausstellungen informieren wir immer über den neuesten Stand des Basler Projektes Lachs 2000.

2 Schweizerisches Fischereimuseum
Es ist noch immer kein Standort in Sicht, ich möchte die Sammlung jedoch dringend liquidieren. Verkauf W. Furrer Tel. 061 601 56 66.

3 Ausblick
Im kommenden Jahr werden wir an folgenden Anlässen teilnehmen:

  • Fischen-Jagen-Schiessen in Bern vom 24.-28. Februar 2000  
  • LUGA in Luzern vom 28.4.-7.5.20004

In eigener Sache
Ich möchte meinen ständigen Helfern, Erich Krummenacher, René Frei, René Schultz sowie den Fischereiaufsehern von Basel-Stadt, Walter Herrmann und Claude Wisson für ihren Einsatz an der Herbstmesse ganz herzlich danken. Der Dank geht auch an unsere Sponsoren, denn ohne Geld finden keine Aussstellungen statt. Ausserdem wird dringend ein Nachfolger für mich gesucht, da meine Amtszeit an der Delegiertenversammlung 2001 abläuft.

Willy Furrer

Botschaft der welschen Fischer

In seinem Jahresbericht verweist unser Präsident auf den besorgniserregenden Zustand der Finanzen des Verbandes, deren Ursache hauptsächlich auf eine stetige Abnahme unseres Mitgliederbestandes zurückzuführen ist. Um dieser unerfreulichen Lage entgegenzutreten und auch im Hinblick auf die wichtigen Aufgaben, die auf uns zukommen, ist es notwendig, neben andern Massnahmen auch eine Beitragserhöhung vorzunehmen. Die welschen Fischer wissen sich bei dieser Gelegenheit solidarisch zu verhalten. Der freiburgische und waadtländische Verband haben sich prinzipiell mit einer namhaften Erhöhung des Beitrages einverstanden erklärt. Sie schätzen die wichtige Arbeit, die von den Organen des SFV auf der schweizerischen und europäischen Ebene geleistet wird. Wir sind ihnen zu Dank verpflichtet. Gleichzeitig bedauern wir es sehr, dass andere welschen Kantonalverbände noch wenig Interesse bezeugen, unserer Interessengemeinschaft beizutreten. Wir wollen aber die Hoffnung nicht aufgeben, sie dafür zu überzeugen.

Gegen Mitte Dezember haben die kantonalen Präsidenten die Unterlagen des UVEK sowie den Vernehmlassungsentwurf des SFV zur geplanten Teilrevision der Fischereiverordnung vom 24.11.1993 erhalten. Damit wird uns Gelegenheit geboten, erneut die verschiedentlich von welschen Fischern vertretene Meinung zu gewissen Problemen auszudrücken. Das will heissen, dass das heutige Fischereigesetz vom 21.6.1991 nicht realistisch und nicht ausgewogen ist. In gewisser Beziehung ist es sogar unhaltbar, vor allem was Artikel 6 angeht, der das Verschwinden von Fischarten anstrebt, die zwar fremden Ursprungs sind, die jedoch schon seit Jahrzehnten in unsern Gewässern leben. Wir beziehen uns auf die folgenden, im Anhang 2 aufgeführten Fischarten:

  • den Zander, der sich sehr gut im Greyerzer-, Murten- und Neuenburgersee sowie im See von Bret akklimatisiert hat und sich dort auch natürlicherweise fortpflanzt;
  • die kanadische Seeforelle, eingesetzt in den Bergseen (z.B. im Waadtland, Wallis, Bern, Tessin, Graubünden), wo Exemplare von mehreren Kilos gefangen werden; als Jungfische eingesetzt passen sich diese Tiere ihrer Umgebung an und vermehren sich auf natürliche Art;
  • die Regenbogenforelle, deren Einsatzbereich ausgedehnt werden muss,
  • den Bachsaibling, der in bestimmten eng begrenzten Bereichen ebenfalls zugelassen werden sollte.

Viele Fischarten sind in unserm Lande bereits verschwunden (8 gemäss der roten Liste), mehrere Dutzend Arten sind mehr oder weniger bedroht. Schützen wir deshalb jene Arten, die in der Schweiz heimisch geworden sind und die sich hier natürlicherweise fortpflanzen. Unseres Erachtens drängt sich primär eine Revision des Fischereigesetzes auf, bevor eine Änderung der Fischereiverordnung in Betracht gezogen werden kann. Die neuen Bestimmungen sollten mehr Toleranz zeigen und der heutigen Situation vermehrt Rechnung tragen. Dies gilt vor allem in Bezug auf die Lebensbedingungen, die wir den Fischen heute bieten können und die ihren Anforderungen an Wasserqualität und Habitate häufig nicht mehr entsprechen. Wir sollten davon abkommen, auf die Herkunft der Fische abzustellen (der Ausdruck "einheimisch" sollte ausgemerzt werden), und den obenerwähnten Arten sollte durch geeignete Massnahmen (z.B. Schonbestimmungen) die Fortpflanzung ermöglicht werden.

Ein erfreulicher Aspekt ist die Feststellung, dass sich die zuständigen Behörden im Welschland ernsthaft ins Zeug legen, um die Güte der Wasserwelt im Allgemeinen und der Fischwelt im Besonderen bei den Flussläufen wiederherzustellen, die an vielen Stellen stark degradiert sind. Grössere Beträge auf mehrjähriger Basis sind bereits fest budgetiert und teilweise schon aufgewendet, um das Grundproblem der Umweltbelastungen anzugehen anstatt nur Symptome zu bekämpfen. So sind vielerorts Arbeiten im Gange, um die Renaturierung von Flüssen, Bächen und sogar auch kleinen Rinnsalen voranzutreiben und um Feuchtzonen, Auengebiete und andern Habitate aufzuwerten. Der zuständige Genfer Regierungsrat hat sich in den vergangenen Jahren intensiv und auch erfolgreich dafür eingesetzt, mit den französischen Behörden ein Abkommen über die Renaturierung von Grenzgewässern abzuschliessen, da die Genfer die meisten Flüsse mit den Franzosen teilen. Er gehört zu jenen Politikern, die mit Überzeugung eine nachhaltige Entwicklung auch in diesem Gebiet fördern wollen. Einer der Gründe, weshalb der Akzent heute auf die Renaturierung von Gewässern gelegt wird, ist die Feststellung, dass die intensiven Besatzmassnahmen mit Jungfischen des öftern das erhoffte Resultat nicht gebracht haben. Sowohl auf der schweizerischen als auch auf der französischen Seite wächst die Erkenntnis, dass das Schwergewicht inskünftig auf die Verbesserung der Lebensräume und Lebensbedingungen der Fische gelegt werden muss.

Jean Dessous l'Eglise
und William Reiter

SFV-Shop

Der grosse Erfolg von 1998 war vor allem dem neu ins Sortiment aufgenommenen Jungfischerbüchlein "Guide" zu verdanken. Die Vereine hatten sich grosszügig eingedeckt, so dass der Rückgang des Ertrages im Jahre 1999 einzig bezogen auf diesen Bestseller rund 8'000 Franken ausmacht. Ich verweise dazu auf die Jahresrechnung. Die übrigen Artikel liefern mehr oder weniger konstante Verkaufszahlen. Eine Erneuerung und Erweiterung des Sortimentes ist in Vorbereitung. Es soll versucht werden, die Idee, "jährlich einen Renner zu kreieren", umzusetzen.

Für Anlässe, Ausstellungen und Versammlungen stellen wir gerne Ware mit Rückgaberecht zur Verfügung. Wir bitten, dieses Angebot vermehrt zu nutzen.

Ruedi Hauser

ONLINE-DOSSIERS

Zu den folgenden Schwerpunktsthemen hat der SFV ausführliche Online-Dossiers eingerichtet:

Pestizide

Das Argumentarium zur Pestizid- und Trinkwasserinitiative

Dossier Doubs

Online Dossier zur Rettung des Doubs

Fischabstieg

Online-Dossier zum vergessenen Weg zurück

Das Bachneunauge

Online-Dossier zum Fisch des Jahres 2017

FISCHER MACHEN SCHULE

Exkursionsprogramm des SFV für Schulen

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