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Good News!

Gute Nachrichten: Die Übergangs-Geschäftsführung steht, in der Westschweiz zeichnen sich ermutigende Ansätze i.S. Kormoran ab, und im Bundesrat sorgt die SFV-Renaturierungsinitiative «Lebendiges Wasser» für Bauchschmerzen.

Die durch den Rücktritt Tobias Winzelers nötig gewordene Übergangsregelung der SFV-Geschäftsführung ist operationell: Bis zum Inkrafttreten neuer SFV-Strukturen wird Werner Widmer als geschäftsführender Präsident amten. Für die administrativen Belange steht ihm Helena Diggelmann vom Büro TIPP&EX zur Seite. Die Protokollführung besorgt die angehende Juristin Sarah Schläppi. Bereits seit dem 1. Januar betreut Albert Demut als designierter Nachfolger von Zentralkassier Rolf C. Auer die Finanzgeschäfte. Tobias Winzeler steht weiterhin für Einzelmandate zur Verfügung, so für Rechtsfragen und die Weiterbearbeitung der Initiative «Lebendiges Wasser». Für fischereiliche Fachfragen kann der SFV auf die Fischereiberatungsstelle FIBER zählen, ferner auf den Veterinärmediziner Dr. Matthias Escher (v.a. Prädatoren, Tierschutz).

Grünes Signal aus Neuchâtel
Langsam scheinen auch gewisse Kantonsbehörden das Problem der brütenden Kormorane zu orten. An der Hauptversammlung des Neuenburger Flussfischerverbands zeigte sich jedenfalls Regierungsrat Fernand Cuche (Grüne) von der Passivität des BAFU enttäuscht. Er sei entschlossen, zur Lösung des Konflikts um die Kormoran-Brutkolonie im Fanel beizutragen. Seiner Meinung nach kann man den Kormoranbestand dezimieren, ohne die Art zu gefährden. Im bisherigen Trott könne es jedenfalls nicht weitergehen.

Zu erwähnen ist schliesslich, dass die Initiative «Lebendiges Wasser» laut «Tages-Anzeiger» der Landesregierung, vorab den Bundesräten Merz und Blocher, auf dem Magen liegt. Diese rechnen offenbar mit ihrer Annahme durch Volk und Stände. Merz fürchte sich deshalb vor angeblich zu erwartenden neuen Bundesausgaben, Blocher vor Mehrkosten für die Wirtschaft. Beide haben den Initiativtext offenbar nicht richtig gelesen oder sind von schlechten Ratgebern umringt. Die GL hat deshalb in einer Medienmitteilung die Dinge ins richtige Licht gerückt (Details hier).

Neu für die administrativen Belange des SFV besorgt: Helena Diggelmann.
Neu für die Protokollführung zuständig: Sarah Schläppi.

SFV für obligatorische Tierschutz-Ausbildung

Der SFV akzeptiert obligatorische Tierschutz-Ausbildungskurse mit Erfolgskontrolle, plädiert hingegen für einen auf dem bewährten Sportfischerbrevet aufbauenden Sachkunde-Nachweis.

Ab dem 1. Januar 2009 müssen alle Angelnden, die ein Patent von mehr als einem Monat Dauer erwerben wollen und die älter sind als 14jährig, den sog. Sachkunde-Nachweis (SaNa) erbringen. Dieser soll, so die Meinung der Bundesämter für Umwelt (BAFU) und für Veterinärwesen (BVet), nach Absolvierung eines Ausbildungskurses mittels «Erfolgskontrolle» (das Wort «Prüfung» wurde vermieden) erbracht werden. Der SaNa soll gesamtschweizerisch gültig sein und auch im Ausland anerkannt werden. Von der SaNa-Pflicht befreit wären Angelnde, die seit 2004 mindestens ein Patent von mehr als einem Monat Gültigkeit erworben haben. Auch Freiangler, Jugendliche unter 14 Jahren und Käufer von Kurzzeitpatenten (bis 1 Monat) sind nicht SaNa-pflichtig, sollen jedoch in Broschürenform vor allem über tierschutzrelevante Aspekte der Fischerei informiert werden.

Die neue Tierschutzgesetzgebung ist Auslöserin dieser SaNa-Geschichte, die - so wenigstens sieht es das BVet - auch in der kommenden Tierschutzverordnung verankert werden soll. Gegen diese Absicht wehrte sich der SFV vehement (vgl. SFZ/Petri-Heil 2/07). Er befürwortet zwar eine Ausbildung, verlangt aber, diese sei ausschliesslich in den Fischereivorschriften von Bund und Kantonen zu regeln.

Bewährtes Sportfischerbrevet
An der Sitzung vom 24. Februar befasste sich der SFV-Zentralvorstand (ZV) mit der Vernehmlassung zum SaNa. Viel zu reden gab der vom BAFU vorgeschlagene obligatorische, achtstündige Kurs mit anschliessender «Erfolgskontrolle». Nach eingehender Diskussion kam der ZV einhellig zum Schluss, der SaNa sei auf der Basis des bewährten und von bisher gut und gern 40'000 Fischenden absolvierten Schweizerischen Sportfischerbrevets des Magazins Petri-Heil (mit der Möglichkeit zum Selbststudium) aufzubauen. Das bestehende Lehrmittel müsste allerdings überarbeitet und mit Tierschutzinhalten ergänzt werden.

Eine obligatorische Ausbildung lehnt der ZV hingegen klar ab. Einzig für die tierschutzrelevanten Aspekte würde ein Obligatorium (ca. zweistündiger, mit der Projektion eines Films abgerundeter Kurs, anschliessend «Erfolgskontrolle») im Sinn eines Mittelwegs akzeptiert. In einem anderen Punkt will der ZV den Tierschutzanliegen wesentlich weiter entgegenkommen als vom BAFU vorgeschlagen: Er befürwortet eine Ausdehnung der SaNa-Pflicht auf sämtliche Patente von mehr als einer Woche Gültigkeit. Einhellige Unterstützung fand auch der Vorschlag, die SaNa-Instruktoren gesamtschweizerisch einheitlich auszubilden. Die so bereinigte Position wird Rudolf Hauser als Vertreter des SFV im SaNa-Lenkungsausschuss einbringen.

Neuer FKZ-Vertreter im ZV: Rolf Schatz.

Petri-Heil als Partner
Gleichzeitig erteilte der ZV der Geschäftsleitung den Auftrag, sich um die Übernahme des geplanten SaNa-Sekretariats zu bewerben, und zwar in Zusammenarbeit mit dem Medienpartner Petri-Heil, der sich aus naheliegenden Gründen ebenfalls für dieses Mandat interessiert (1 Gegenstimme, 2 Enthaltungen). Wie dieses definiert wird, steht noch nicht fest. Verlangt wird eine möglichst unbürokratische Lösung. Der Lenkungsausschuss wird die Rahmenbedingungen festlegen.

Wie wichtig es ist, angehende Angler möglichst jung zu erfassen, erläuterte der Jungfischerobmann des Zürcher Kantonalverbands (FKZ), Rolf Schatz, anhand der Resultate der ersten SFV-Ausbildungstagung vom 25. November 2006 (vgl. SFZ 1/07). Er forderte die Kantonalverbände auf, allenfalls vorhandene Lücken in der Jungfischerausbildung zu schliessen. Schatz vertritt fortan als Nachfolger der aus Gesundheitsgründen zurückgetretenen Verena Rutz den FKZ im Zentralvorstand, der damit sein einziges weibliches Mitglied verliert.

Neuer FKZ-Vertreter im ZV: Rolf Schatz.

In Vaters Fussstapfen
Abgerundet wurde die ZV-Sitzung durch die Verabschiedung der Jahresrechnung 2006 und des Budgets 2007 zu Handen der Delegiertenversammlung. Der letztmals an einer ZV-Sitzung anwesende Geschäftsführer Tobias Winzeler informierte über sein zeitliches Engagement und den bisherigen finanziellen Aufwand des SFV für die Initiative «Lebendiges Wasser». Für den im Zusammenhang mit der Unterschriftenbeglaubigung entstandenen Administrativaufwand in der Höhe von rund 54'000 Fr. verzichtet Winzeler «nach dem Vorbild meines Vaters anlässlich der ersten SFV-Gewässerschutzinitiative» auf eine Rechnungsstellung. Der Schlussapplaus galt dann allerdings weniger diesem Sponsoring, denn dem 18jährigen hervorragenden Einsatz Winzelers für den SFV (der noch zu würdigen sein wird).

ONLINE-DOSSIERS

Zu den folgenden Schwerpunktsthemen hat der SFV ausführliche Online-Dossiers eingerichtet:

Pestizide

Das Argumentarium zur Pestizid- und Trinkwasserinitiative

Dossier Doubs

Online Dossier zur Rettung des Doubs

Fischabstieg

Online-Dossier zum vergessenen Weg zurück

Das Bachneunauge

Online-Dossier zum Fisch des Jahres 2017

FISCHER MACHEN SCHULE

Exkursionsprogramm des SFV für Schulen

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